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Inhaltsverzeichnis

Was sind Blähungen?

Blähungen, medizinisch Flatulenzen, umgangssprachlich Pupsen – den meisten Menschen wird es dabei verständlicherweise ganz schnell unangenehm. Vor allem, wenn sie geräuschvoll sind und dann auch noch übel riechen.

Dabei sind abgehende Winde aus dem Darm völlig normal. Bis zu 10 Mal pro Tag kommt es üblicherweise vor, denn die Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen, wird im Darm von den Mikroorganismen der Darmflora in ihre Bestandteile zerlegt. Dabei bilden sich verschiedenen Darmgase wie Wasserstoff, Stickstoff, Methan und Kohlendioxid – ein ganz normaler Vorgang, der auch bei einem gesunden Verdauungssystem stattfindet.

Der größere Teil der entstandenen Gase wird durch die Kapillargefäße im Darm aufgenommen und geruchlos über die Lunge abgeatmet.1 Eine kleine Menge an Gasen entweicht zudem vor und während des Stuhlgangs. Bilden sich allerdings größere Mengen an Gasen, entweichen diese zusätzlich über den Darm als Blähungen.

Wie viel Gase entstehen, hängt unter anderem davon ab, was wir den Tag über zu uns nehmen. Kommt es zu einer vermehrten Gasbildung im Darm können unangenehme Blähungen und ein aufgeblähter Buch die Folge sein.

Wann können Blähungen auftreten?

In der Regel sind Blähungen zwar lästig, aber nicht weiter schlimm, denn sie verschwinden von alleine wieder. Sie können unter anderem durch falsche oder ungewohnte Ernährung, Stress oder auch zu hastiges Essen entstehen. So sind ein aufgeblähter Bauch und Flatulenzen keine Seltenheit.  Wenn weitere Beschwerden hinzu kommen, können sie allerding auch Anzeichen für bestimmte Erkrankungen sein.

Blähungen während der Periode

Vor und während der Periode haben viele Frauen mit diversen körperlichen Beschwerden zu kämpfen. Davon bleibt oftmals die Verdauung nicht verschont. Die Hormone, welche den weiblichen Zyklus steuern (z.B. Progesteron oder Prostaglandine) wirken sich auch auf den Verdauungstrakt aus. Es kann zu verschiedenen Beschwerden kommen – man fühlt sich aufgebläht, es kommt zu einer vermehrten Ansammlung von Gasen im Darm. Oftmals ernährt man sich in der Zeit der Periode zudem vergleichsweise ungesund mit einer Vorliebe für Süßigkeiten oder fettige Speisen, was sich dann ebenfalls auf den Verdauungsprozess und die Entstehung von Gasen im Darm auswirken kann.

Blähungen während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sind Blähungen keine Seltenheit. Der Körper produziert in dieser Zeit das Hormon Progesteron, was das Muskelgewebe im Körper entspannt, damit sich die Gebärmutter ausdehnen und somit das Baby wachsen kann. Das wirkt sich allerdings auch auf die Muskulatur im Magen-Darm-Trakt aus.

Durch diesen entspannenden Effekt verlangsamt sich die Verdauung, weshalb es leicht zu einer vermehrten Luftansammlung im Darm und somit zu einem Blähbauch und Blähungen kommen kann. Mit fortschreitender Schwangerschaft kann es zudem sein, dass die Gebärmutter auf den Darm drückt, wodurch ebenfalls Verdauungsprobleme auftreten können.

Blähungen in der Nacht oder am Morgen

Blähungen in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden sind etwas völlig normales – die Muskeln entspannen sich während des Schlafens und dadurch können ungewollte Gase aus dem Darm austreten. Der Zustand der Entspannung verringert den Muskeltonus im ganzen Körper und natürlich auch im Bereich des Enddarms. Aus diesem Grund können Gase in der Nacht vermehrt entweichen.

Vor allem wer spät abends noch isst, belastet damit die Verdauung auf die Nacht hin beachtlich, sodass es vermehrt zu überschüssiger Gasbildung kommen kann. Begleitend kann es zu einem aufgeblähten Bauch kommen und vereinzelt auch Magenschmerzen, je nachdem wie schwer und wie viel man vor dem Schlafengehen noch gegessen hat.

In einigen Fällen kann es auch sein, dass ein Überschuss an über die Nacht aufgebauten Darmgasen erst am nächsten Morgen als Blähungen entweicht.

Blähungen beim Baby

Bei Säuglingen treten Blähungen und Koliken in den ersten Monaten nach der Geburt sehr häufig auf. Das kann zum einem eine Folge des Luftschluckens während des Trinkens oder auch während des Schreiens sein, denn dadurch gelangt  zu viel Luft in den Verdauungstrakt. Zum anderen ist das Magen-Darm-System eines Säuglings noch sehr empfindlich und die Darmflora ist noch nicht stabil, weshalb es je nach aufgenommener Nahrung schnell zu Koliken, einem aufgeblähten Bauch und Blähungen kommen kann.

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Welche Symptome können mit Blähungen einhergehen?

Blähungen treten oftmals in Verbindung mit weiteren Symptomen unter anderem als Folge von Verdauungsstörungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder bestimmten Erkrankungen auf. Ärzte sprechen in diesem Zusammenhang auch von funktionellen Magen-Darm-Beschwerden.

Rückenschmerzen bei Blähungen

In einigen Fällen können Rückenschmerzen durchaus auch in Verbindungen mit Blähungen auftreten. Das geschieht zum Beispiel bei vielen Frauen aufgrund der hormonellen Veränderungen während der Periode. Auch während der Schwangerschaft leiden Frauen des Öfteren unter dieser Kombination.

Magenschmerzen verursacht durch festsitzende Blähungen

Magenschmerzen gehen häufig in Verbindung mit Blähungen einher. Betroffene fühlen sich aufgebläht und es kommt zu Krämpfen in der Magengegend. Werden  Blähungen zurückgehalten, sodass die Gase nicht entweichen können, kann das zum Teil starke krampfartige Schmerzen im Oberbauch verursachen.

Durchfall in Verbindung mit Blähungen

Je nach Ursache können Blähungen in Verbindung mit Durchfall auftreten. Bei Unverträglichkeiten oder auch, wenn man etwas Falsches gegessen hat, kann es zu dieser Kombination der Symptome kommen. Oftmals treten auch Magenschmerzen begleitend auf.

Verstopfung durch das Halten von Blähungen

In der Regel kommt es durch das Zurückhalten von Blähungen nicht zu Verstopfung. Viel eher kommt es, wie bereits geschildert, zu einem unangenehm aufgeblähten Bauch und Magenkrämpfen, wenn die überschüssige Luft nicht entweichen kann.

Aufgeblähter und gespannter Bauch als Zeichen von Blähungen

Durch die überschüssige Gasproduktion im Verdauungstrakt treten Symptome wie ein aufgeblähter und gespannter Bauch als Zeichen von Blähungen auf. Können die Gase nicht entweichen fühlt sich der Bauch unangenehm prall an und wölbt sich zum Teil sichtbar nach vorne.

Krämpfe und Schmerzen als Symptom von Blähungen

Krämpfe und Schmerzen im Oberbauch sind Beschwerden, die typischerweise sehr häufig als Begleitsymptome mit Blähungen auftreten und die ganze Sache noch unangenehmer und mitunter sehr schmerzhaft machen können. Sie entstehen vor allem dann, wenn die überschüssige Gasansammlung im Verdauungstrakt nicht entweichen kann und sich anstaut.

Was können bei Blähungen mögliche Ursachen sein?

In vielen Fällen ist ganz einfach unsere Ernährung Verursacher von Blähungen. Im Alltag muss es oft schnell gehen, wir essen zu hektisch, kauen nicht genügend und obendrein greifen wir eher zu fettigen oder schlecht bekömmlichen Speisen, welche die Verdauung belasten. Zudem sind in vielen industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln viele Zusätze enthalten (Aromastoffe, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker), die unserem Darm nicht gut tun. Kein Wunder also, dass sich unsere Verdauung mit Symptomen wie Blähungen bemerkbar macht.

Hinzu kommt, dass mit jedem Bissen nicht nur Nahrung, sondern auch Luft in den Körper gelangt. Ein Teil davon entweicht zwar als Rülpser, der Rest wandert allerdings weiter in das Verdauungssystem. Das Verschlucken von Luft wird von Medizinern Aerophagie genannt. Beim hastigen Essen und beim Rauchen wird besonders viel Luft verschluckt.

Bewegen wir uns im Alltag zu wenig, kann sich das ebenfalls auf unsere Verdauung auswirken und zu Störungen führen. Bewegung regt den Stoffwechsel und damit die Verdauung an und kann so helfen Probleme im Darm vorzubeugen.

Darüber hinaus kann eine bakterielle Fehlbesiedlung im Darm eine mögliche Ursache für Blähungen sein. Eine gesunde Darmflora mit einer hohen Anzahl an gesunden, nützlichen Bakterien ist essentiell für eine gut funktionierende Verdauung und einen gesunden Darm.

Leidet jemand immer wieder und auch sehr stark unter Blähungen, können verschiedene Ursachen eine Rolle spielen und mitunter auch ernsthafte Erkrankungen wie beispielsweise chronisch-entzündliche Darmerkrankungen dahinter stecken.

Stress als Auslöser von Blähungen

Ganz gleich, ob seelischer oder körperlicher Stress – er kann uns schnell auf den Magen schlagen. Der Grund dafür: Stehen wir unter Stress, setzt unser Körper bestimmte Hormone frei, die unsere Verdauung erheblich beeinflussen können.

Zudem kann Stress eine Veränderung der Bakterienzusammensetzung unserer Darmflora bewirken. Schädliche Mikroorganismen können sich ungehindert verbreiten. Durch das Missverhältnis im Darm kann es zu vielfältigen Verdauungsbeschwerden mit Symptomen wie Blähungen und Durchfall kommen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber „Der Einfluss von Stress au f unsere Verdauung“.

Lebensmittelunverträglichkeit: Blähungen nach dem Essen

Manche Menschen reagieren empfindlich auf bestimmte Nahrungsbestandteile. Das bedeutet, dass der Körper nicht in der Lage ist, bestimmte Stoffe vollständig zu verdauen und zu verwerten. In diesem Fall sind Blähungen nach dem Essen keine Seltenheit. Meist treten sie innerhalb von 90 Minuten nach der letzten Mahlzeit auf. Gerade wenn Blähungen immer wieder auftreten, ist es zu empfehlen ärztlich abklären zu lassen, ob eine Lebensmittelunverträglichkeit vorliegt und wenn ja, welche Art von Unverträglichkeit.

Könnte eine Laktoseintoleranz Schuld an Ihren Blähungen sein?

Eine Unverträglichkeit von Milchzucker führt bei Betroffenen sehr häufig zu Blähungen. Durch das Fehlen des Enzyms Laktase, kann der Milchzucker im Darm nicht richtig aufgespalten und abgebaut werden. Der Zucker gelangt dann in den Dickdarm und wird dort von Darmbakterien zerlegt.

Kommt es innerhalb einer Stunde nach dem Verzehr von Milchprodukten verstärkt zu Blähungen, ist eine Laktoseintoleranz wahrscheinlich. In diesem Fall sollte der Konsum von Milchprodukten reduziert werden. Bei Bedarf können spezielle Laktasetabletten zur Unterstützung der Verdauung eingenommen werden.

Übelriechende Blähungen: Worin liegen die Ursachen?

Der üble Geruch bei Blähungen entsteht durch Darmbakterien, die bei der Verdauung der Nahrungsbestandteile schwefelhaltige Gase produzieren. Je nach Art der Ernährung entstehen bei der Zerlegung der Nahrungsbestandteile durch die Mikroorganismen der Darmflora  geruchlose oder eben geruchsintensivere Gase, die dann beim Abgang sehr unangenehm riechen können.

Was kann chronische Blähungen auslösen?

Chronische Blähungen können zum einen durch Lebensmittelunverträglichkeiten und zum anderen  durch eine Störung in der Darmflora oder durch bestimmte Erkrankungen ausgelöst werden. Dazu zählen zum Beispiel funktionelle Darmerkrankungen, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Darmkrebs oder auch ein Darmverschluss.

Das Reizdarmsyndrom als Ursache für Blähungen

Beim sogenannten Reizdarmsyndrom ist die normale Funktion des Verdauungstraktes gestört. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer funktionellen Störung des Darms, da unterschiedliche Symptome auftreten können und unterschiedliche Auslöser ursächlich sein können.2 Zu den häufigsten Symptomen des Reizdarmsyndroms zählen neben Blähungen auch Bauschmerzen, Durchfall und/oder Verstopfung.

Können Blähungen auch durch eine Erkrankung der Leber ausgelöst werden?

Blähungen können auch durch Erkrankungen der Leber ausgelöst werden. Dazu gehört die sogenannte Fettleber, die im fortgeschrittenen Stadium unter anderem zu Blähungen und Völlegefühl führen kann. Ebenso kann es bei einer Leberzirrhose im späteren Stadium, neben weiteren, zu Symptomen wie einem Druck-oder Völlegefühl im Oberbauch sowie Blähungen und auch Übelkeit kommen.3

Durch welche Medikamente können Blähungen ausgelöst werden?

Einige Medikamente können ebenfalls das empfindliche Gleichgewicht im Darm stören und Blähungen auslösen. Dazu gehören unter anderem Abführmittel, Schmerzmittel, einige Diabetesmedikamente sowie Antibiotika.

Da Antibiotika nicht nur die unerwünschten Bakterien im Körper, sondern auch die guten, nützlichen Bakterien bekämpfen, wird die Darmflora geschädigt. Es kommt zu einer Fehlbesiedlung im Darm, sodass das Zusammenspiel der Mikroorganismen in der Darmflora aus der Balance gerät. Das wiederum sorgt für Störungen bei der Zersetzung der Nahrung und damit zu Verdauungsproblemen wie Blähungen.

Was hilft gegen Blähungen?

Zur Behandlung von Blähungen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die medikamentöse Therapie erfolgt mithilfe krampflösender Mittel zur Entspannung der Muskulatur sowie zur Linderung von Magenkrämpfen und/oder sogenannter Entschäumer-Präparate (mit den Wirkstoffen Dimeticon oder Simeticon), die kurzfristig Abhilfe schaffen. Allerdings sind diese Präparate nicht zur langfristigen Anwendung geeignet.

Besser geeignet sind viele natürliche Hausmittel, verschiedene Heilkräuter sowie homöopathische Mittel, um die Verdauung auf sanfte Weise zu unterstützen und langfristig Linderung zu verschaffen.

In unserem Artikel „21 Hausmittel gegen Blähungen“ haben wir die besten Hausmittel gegen Blähungen für Sie zusammengestellt.

Verzicht auf bestimmte Lebensmittel kann dabei helfen,  Blähungen zu vermeiden

Blähungen können zum Teil durch den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel vermieden werden. Dazu gehören:

  •         Kohlensäurehaltige Getränke
  •         Alkohol und Kaffee
  •         Blähende Lebensmittel wie z.B. Kohl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln und Bohnen
  •         Unverdauliche Ballaststoffe z.B. in Vollkornprodukten – vor allem, wenn man diese nicht gewöhnt ist
  •         größere Mengen an Kohlenhydraten (Weißmehlprodukte) oder Eiweißen
  •         sehr fettige oder süße Speisen
  •         Zuckerersatzstoffe wie Sorbit und Xylit

Kann Tee Blähungen lindern?

Bestimmte Kräutertees können zur Linderung  von Blähungen beitragen. Dafür gibt es von vielen Teeherstellern bereits fertige Mischungen. Außerdem besteht die Möglichkeit sich in Apotheken entsprechende Teemischungen zusammenstellen zu lassen. Alternativ kann man sich aus unten stehenden Heilpflanzen einen Tee zubereiten. Auch ein Glas Wasser mit ein paar Tropfen Apfelessig oder Zitronensaft gilt als natürliche Hilfe bei lästigen Darmwinden.

Wie können krampflösende Heilpflanzen bei Blähungen helfen?

Die sekundären Pflanzenstoffe – dazu zählen beispielsweise Bitterstoffe sowie die ätherischen Öle vieler Heilpflanzen, verfügen über  entkrampfende und blähungslindernde Eigenschaften. Zum Teil werden sie bereits seit Jahrhunderten erfolgreich zur Besserung von Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

  •         Anis
  •         Kümmelsamen
  •         Fenchelsamen
  •         Kamille
  •         Pfefferminze
  •         Melisse
  •         Schafgarbe
  •         Ingwer
  •         Kurkuma

Besonders empfiehlt sich ein Tee aus Kümmelsamen, Fenchelsamen, Pfefferminzblättern und Kamillenblüten – der sogenannte „Vier-Winde-Tee“. Dabei mischt man alle vier Zutaten zu gleichen Teilen, übergießt sie mit kochendem Wasser und lässt die Mischung für 5 – 10 Minuten ziehen.

Homöopathie als Mittel gegen Blähungen           

Homöopathische Arzneimittel sind regulative Mittel, die den Organismus dazu anregen sollen, sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen. Deshalb sind sie gut geeignet zur Anwendung bei Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Sie können sowohl unterstützend zur schulmedizinischen Therapie, als auch als alleinige Therapie angewendet werden. Die sanfte Wirkweise beeinträchtigt den Körper nicht zusätzlich und ermöglicht eine einfache Anwendung.

Wie kann die Anwendung von Nux Vomica D6 Blähungen lindern?

Nux Vomica D6 ist ein homöopathisches Arzneimittel zur Anwendung bei Erkrankungen der Verdauungsorgane. Dem homöopathischen Arzneimittelbild entsprechend gehören zu den Anwendungsgebieten:4

  •         Entzündungen und Krampfzustände des Magen-Darm-Trakts
  •         Beschwerden in Folge von Anstrengung,  Stress oder Ärger, die auf den Magen schlagen
  •         Beschwerden aufgrund übermäßigem oder zu schnellen Essens
  •         Völlegefühl und Blähungen
  •         Übelkeit
  •         Sodbrennen
  •         Beschwerden durch Genussmittel wie Kaffee, Tabak und Alkohol
  •         Beschwerden nach der Einnahme von Schleimhaut-reizenden Medikamenten oder Antibiotika

Nux Vomica enthält den Wirkstoff der getrockneten reifen Samen der Brechnuss, einer tropischen Pflanze, auch Krähenaugenbaum genannt. Deren Wirkung erstreckt sich besonders auf die Verdauungsorgane. In der Homöopathie wird der Wirkstoff bereits seit langem erfolgreich zur Behandlung von Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt.

Die Globuli sind gut verträglich und auch für Säuglinge und Kinder geeignet. Die DHU (Deutsche Homöopathie-Union) verfügt bereits über jahrzehntelange Erfahrung und Tradition in der Herstellung homöopathischer Arzneimittel. Diese werden nach den Vorschriften des offiziellen Homöopathischen Arzneibuches hergestellt und entsprechen den internationalen Richtlinien für die sorgfältige Herstellung (GMP) von Arzneimitteln.

Hier gelangen Sie zu Nux Vomica D6.

So können Sie Blähungen vorbeugen

Vor allem, wenn Sie öfters unter Blähungen leiden ist es wichtig, die eigenen Ernährungsgewohnheiten etwas genauer zu überprüfen. Es hilft meist bereits ein paar kleine Dinge im Speiseplan zu ändern, um Verdauungsbeschwerden langfristig zu lindern.

Verdauungsfördernde Gewürze können Blähungen vorbeugen

Kochen Sie so oft wie möglich selbst und greifen Sie dabei zu verdauungsfördernden Gewürzen, um Blähungen vorzubeugen. Dazu zählen zum Beispiel:

  •         Koriander
  •         Zimt
  •         Majoran
  •         Kurkuma
  •         Ingwer
  •         Anis
  •         Kreuzkümmel
  •         Fenchelsamen
  •         Petersilie

Die richtige Ernährung: Lebensmittel gegen Blähungen

Genauso wie es Lebensmittel gibt, welche Blähungen fördern, gibt es auch Lebensmittel, die gegen Blähungen helfen können. Neben den eben genannten Gewürzen ist es hilfreich zu Lebensmitteln zu greifen, die leicht verdaulich sind und die Verdauung nicht belasten. Beispielsweise gedünstetes Gemüse, anstelle von rohem Gemüse. Achten Sie auf eine vitalstoffreiche basische Ernährung sowie den Verzehr von probiotischen Lebensmitteln, um die Darmflora zu stärken.

Mehr zum Thema probiotische Lebensmittel finden Sie hier.

Keine Blähungen mehr durch langsame Nahrungsaufnahme

Achten Sie unbedingt darauf, sich Zeit zum essen zu nehmen und jeden Bissen gründlich zu kauen, denn die Verdauung beginnt bereits im Mund durch den Speichel. Statt weniger großer Mahlzeiten, empfiehlt es sich außerdem lieber mehrere kleine Portionen am Tag zu sich zu nehmen.

Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen und sich nicht stressen zu lassen beim Essen. Versuchen Sie Ihrem Körper zuzuhören und darauf zu achten, Ihre Verdauung im Alltag nicht ständig zu überfordern.

  1. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-392007/luft-im-bauch/ (Aufgerufen am 12.12.19)
  2. https://www.apotheken-umschau.de/Reizdarm (Aufgerufen am 12.12.19)
  3. https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/leberzirrhose/symptome-einer-leberzirrhose/ (Aufgerufen am 12.12.19)
  4. https://www.dhu-globuli.de/fileadmin/daten/Gebrauchsinformation_Nux-vomica-D6-DHU_10g_Globuli.pdf (Aufgerufen am 05.12.19)
By |2020-11-19T14:56:17+01:0020. August 2020|Verdauung|0 Comments

About the Author:

Seit 2006 arbeite ich nicht nur in einer Apotheke sondern auch als Heilpraktikerin. Im Rahmen dieser Tätigkeit halte ich unter anderem Vorträge über naturheilkundliche Themen. Sowohl durch den ständigen Besuch von Fort- und Weiterbildungen als auch durch die Tätigkeit in meiner eigenen Praxis erweitere ich meine Erfahrung im Bereich der Naturheilkunde kontinuierlich.

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