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//Was hilft bei einer Hasel Allergie?

Nüsse sind gesund: Ihre Ballaststoffe bringen die Verdauung auf Trab und sorgen für einen gesunden Darm. Kein Wunder also, dass die Deutschen gerne die kleinen Kraftpaketen naschen . Zu den beliebtesten gehören die Haselnüsse. Nicht so beliebt ist ihre Herkunft – genauer gesagt der Baum, an dem die Nüsse wachsen. Denn er trägt auch viele Pollen – und die lösen Allergien aus.

Lesen Sie in diesem Ratgeber,wer betroffen sein kann , woran man eine Hasel-Allergie erkennt und was dagegen hilft.

Die Hasel gehört zu den Frühblühern

Ihr Aussehen ist markant, dank ihrer bis zu zehn Zentimeter langen Kätzchen. Ihr Standort: Fast überall in Deutschland, denn der pflegeleichte Baum ist mit seinen leckeren Haselnüssen auch bei Hobbygärtnern beliebt. Aber des einen Freud, ist des anderen Leid: In Sachen Allergie sind Haseln die Vorreiter – wenn man es jahreszeitlich betrachtet. Sie gehören zu den sogenannten Frühblühern. Und das heißt: Haselpollen sind die ersten Pollen im Jahr, die eine Allergie auslösen können. Den Start der Pollensaison bestimmt das Wetter: Denn die Bäume beginnen mit ihrer Blüte bereits ab fünf  Grad Celsius. Galt früher der März als Hasel-Monat, fliegen die Pollen jetzt bereits im Januar!

Wie verbreitet ist die Hasel-Allergie bei Pollenallergikern?

Sie gehört zu den häufigen Formen, unter der bis zu 30 Prozent der Menschen mit einer Pollenallergie leiden. Sie sind sogenannte Frühblüher-Allergiker. Das heißt, ihr Immunsystem reagiert auf Bäume, die früh im Jahr blühen. Dazu gehören neben der Hasel auch die Birke und die Erle.

Wodurch wird eine Hasel-Allergie hervorgerufen?

Ausgelöst wird die Allergie durch die männlichen Blüten: Sie bilden die schon von Weitem sichtbaren Kätzchen, in denen Pollen auf den nächsten Windstoß warten. Dann schweben diese durch die Luft, auf der Suche nach der nächsten Hasel, um dort die weiblichen Blüten zu bestäuben. Treffen sie nicht auf eine Pflanze sondern auf einen Menschen, kann es beschwerlich werden. Die feinen Pollen werden bei Allergikern vom Immunsystem als unerwünschte Eindringlinge erkannt. Die Folge: Die körpereigene Abwehr wird alarmiert und fährt das Abwehrprogramm hoch. Und schon läuft die Nase.

Menschen mit Frühblüher-Allergien sind besonders gefährdet

Ursache ist die sogenannte Allergene Verwandtschaft, also die Ähnlichkeit von auslösenden Stoffen. Diese Verwandtschaft ist bei den Frühblühern untereinander vorhanden.

Kann eine Hasel-Allergie vererbt werden?

Tatsächlich steigt das Risiko bei Kindern von Allergikern. Haben Mutter oder Vater eine Hasel-Allergie, liegt das Allergierisiko ihres Kindes bei 20 Prozent. Leiden beide Eltern an einer Hasel-Allergie, liegt das Risiko sogar bei 60 bis 80 Prozent.1

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An welchen Symptomen erkenne ich eine Hasel-Allergie?

Geschwollene Schleimhäute, tränende und juckende Augen – die Anzeichen einer Hasel-Allergie ähneln den typischen Heuschnupfen-Symptomen.

Während der Pollenflugsaison sind die Symptome deutlich stärker

Das deutlichste Anzeichen für eine Hasel-Allergie ist der Zeitpunkt: Treten die Symptome während der Blütezeit am stärksten auf, erhöht das die Wahrscheinlichkeit. Die Blütezeit beginnt mittlerweile oft schon im Januar, die Hauptzeit liegt im Februar und März.

Ist Husten bei dieser Form eine normale allergische Reaktion?

Bei einer Hasel-Allergie gehört Husten zu den typischen Symptomen. Der Grund: Die kleinen Pollen gelangen beim Einatmen in den Mund und Hals. Der Körper will sie so schnell wie möglich wieder loswerden und versucht die Fremdkörper daher wieder auszuhusten.

Wie kann sich die Allergie auf der Haut bemerkbar machen?

Kommen die Pollen mit der Haut in Kontakt, können sich auch hier allergische Reaktionen zeigen. Typisch sind Rötungen und kleine Pusteln.

Wann können Bauchschmerzen hinzukommen?

Werden Pollen verschluckt, können sie auch im Magen-Darm-Trakt allergische Reaktionen auslösen. Dazu gehören Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen und Durchfall.

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Können bei einer Hasel-Allergie Kreuzallergien auftreten?

Bei Pollen-Allergikern reagieren die Immunglobulin-E-Antikörper auf spezielle Allergene in den Haselpollen. Das Fatale: Bei Allergikern ist das Immunsystem nicht immer in der Lage, genau  diese Allergene zu erkennen. Stattdessen reagiert es auch bei ähnlichen Allergenen – es kommt zu einer so genannten Kreuzallergie. Das betrifft auch Menschen, die an einer Hasel-Allergie leiden.

Haselpollen-Allergiker reagieren meist auch auf Birkenpollen

Die größten Probleme hat die menschliche Abwehr bei der Unterscheidung der verschiedenen Frühblüher-Pollen. Da die Hasel eine Pflanzengattung der Familie der Birkengewächse ist, kommt es häufig zu Kreuzallergien mit anderen früh blühenden „Familienmitgliedern“, vor allem mit Birke, aber auch mit Erle.

Vorsicht bei Kreuzreaktionen mit Nüssen und Früchten

Auch bei Lebensmitteln kann es zu Kreuzallergien kommen. Experten sprechen dann von einem oralen Allergiesyndrom. Bei einer Hasel-Allergie müssen Betroffene vor allem bei Hasel- und Walnüssen vorsichtig sein, dazu bei Äpfeln, Birnen, Aprikosen, Pfirsichen und Kirschen, Karotten, Kartoffeln und Sellerie.

Welche Folgen kann der Verzehr dieser Nahrungsmittel haben?

Typisch für eine Allergie sind Symptome, die an den Stellen auftreten, an denen der Körper Kontakt mit dem Auslöser hatte. Bei einer Kreuzallergie auf Lebensmittel kann es daher z.B. zum Kribbeln im Mund oder Schwellungen an den Lippen und im Mund kommen.

Wie gefährlich ist eine Hasel-Allergie?

Pollen-Allergiker, vor allem Frühpollen-Allergiker, sind oft von Kreuzallergien betroffen. Rund 60 Prozent reagieren auch auf andere Auslöser, schätzen Experten. Das Gefährliche daran: Auch wenn eine Hasel-Allergie bekannt ist, kann es zu unerwarteten Reaktionen des Körpers kommen, weil eine noch unerkannte Kreuzallergie vorliegt.

Zusätzlich  können bei einer Hasel-Allergie die Symptome chronisch werden und auch allergisches Asthma auslösen. Typische Symptome sind z.B. ein erhöhter Puls, Kurzatmigkeit und plötzliche Atemnot.

Was hilft bei einer allergischen Reaktion auf Haselpollen?

Um die Symptome der Hasel-Allergie zu lindern, können Allergie-Medikamente helfen. Es gibt sie als Tabletten, Sprays oder Tropfen, dazu gehören z. B. Allergie-Nasensprays. In unserem Ratgeber „Was hilft gegen Heuschnupfen und Pollenallergie?“ erfahren Sie was außerdem noch hilft. 

Können Symptome einer Hasel-Allergie mit Probiotika gelindert werden?

Wer mit Allergien zu kämpfen hat, braucht einen gesunden Darm. Denn dort sitzen rund 70 Prozent unserer Abwehrzellen. Forscher fanden heraus, dass spezielle Mikroorganismen in Nahrungsergänzungsmitteln wie Pollagen den Darm bei seiner Immun-Arbeit unterstützen, da sie eine gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen können. 2

Gibt es andere, langfristige Therapiemöglichkeiten?

Wer nicht nur die Symptome, sondern die ganze Allergie  bekämpfen will, kann eine Hyposensibilisierung beim Arzt durchführen lassen. Dabei wird, oft über zwei bis drei Jahre hinweg, der Körper an das auslösende Allergen der Haselpollen gewöhnt, bis er diesen akzeptiert und nicht mehr abwehrt .

Wie kann ich einer übermäßigen Pollenbelastung vorbeugen?

Für Hasel-Allergiker beginnt das Jahr in den eigenen vier Wänden: Während des Pollenflugs sollten Sie sich in geschlossenen Räumen aufhalten. Eine Studie rät dazu, nur morgens zu lüften, da die meisten Pollen zwischen 13 und 19 Uhr fliegen. 3

Wer trotzdem raus will oder muss, sollte die Kleidung anschließend nicht im Schlafzimmer ausziehen und am besten unverzüglich duschen – so werden Pollen abgespült. Vermeiden Sie Lebensmittel wie Nüsse und Kernobst.

Bei Verdacht auf eine Hasel-Allergie empfiehlt sich ein Allergietest beim Arzt

Wenn Sie glauben, dass Sie an einer Hasel-Allergie leiden, sollten Sie zum Arzt gehen. Er kann Ihren Verdacht z.B. durch einen Prick-Test abklären. Bei diesem Hauttest werden die Allergene der Hasel auf Ihren Unterarm getropft, um zu sehen, ob eine allergische Reaktion ausgelöst wird. Zeitgleich können auch andere Allergene mitgetestet werden. Ist das Testergebnis unklar, kann ein zusätzlicher Bluttest Klarheit bringen.

Wissenschaftliche Quellen

  1. https://www.allergieinformationsdienst.de/forschung/genforschung.html
  2. https://www.researchgate.net/publication/266795280_Multi-strain_Symbiotic_Preparations_as_a_Novel_Adjuvant_Approach_to_Allergic_Rhinitis
  3. https://www.zobodat.at/pdf/CAR_173_93_0401-0422.pdf
By |2020-08-11T09:51:20+01:0026. März 2020|Allergien|0 Comments

About the Author:

Seit 2006 arbeite ich nicht nur in einer Apotheke sondern auch als Heilpraktikerin. Im Rahmen dieser Tätigkeit halte ich unter anderem Vorträge über naturheilkundliche Themen. Sowohl durch den ständigen Besuch von Fort- und Weiterbildungen als auch durch die Tätigkeit in meiner eigenen Praxis erweitere ich meine Erfahrung im Bereich der Naturheilkunde kontinuierlich.

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