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Verdauung2019-01-31T18:27:10+02:00

Ratgeber Verdauung: Alles zu Funktionsweise, Verdauungsbeschwerden, Darmflora und Darmreinigung

Man ist, was man isst – dieser Satz enthält eine ganze Menge Wahrheit. Denn die Nahrung, die wir zu uns nehmen, kann einen entscheidenden Einfluss darauf haben, wie wir uns fühlen.

Bei der Verdauung arbeiten gleich mehrere Organe auf Hochtouren. Vom Mund angefangen, über Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm bis in den Enddarm. Auf diesem Weg wird die Nahrung aufgespalten, um wichtige Nährstoffe für den Organismus zugänglich zu machen. Andere Stoffe werden erst durch die Verdauung produziert. Auch das Immunsystem wird letztendlich durch die Verdauung gestärkt – oder eben leider auch geschwächt.

Vertopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe – In unserem Ratgeber möchten wir Ihnen ein Bild von dem komplexen Verdauungsapparat vermitteln, Ihnen erklären, warum es so wichtig ist, der Verdauung ausreichend Beachtung zu schenken und Probleme möglichst schnell aus der Welt zu schaffen, bevor sie chronisch werden. Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auf die Darmflora richten, die entscheidend für Ihr Wohlbefinden sein kann. Wir verraten Ihnen, wie Sie einen Reset für Ihren Darm vornehmen, Ihn reinigen, von Schadstoffen und Resten befreien und die Darmflora bei Ihrem Neuaufbau bestmöglich unterstützen können. [Weiterlesen…]

Wie funktioniert eine Darmsanierung?

Was hilft bei Verdauungsbeschwerden?

Wie unterstütze ich meine Verdauung?

Warum ist eine gesunde Verdauung wichtig?

Die Verdauung ist ein wichtiger Baustein bei dem Gesundheitsgerüst. Nicht nur, dass unmittelbare Verdauungsprobleme zu akuten und unangenehmen Beschwerden führen können. Langfristig kann eine schlechte Verdauung zu chronischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und das Immunsystem schwächen.

Im Verdauungstrakt werden die Nährstoffe aus der Nahrung herausgefiltert, die der menschliche Organismus braucht, um Zellen zu bilden, Hormone zu produzieren, sich fit und vital zu fühlen.Die Verdauung reguliert aber auch den Wasserhaushalt, schaltet Krankheitserreger und Schadstoffe aus und ist der Energielieferant für unser Leben.

Ist das System durch die falsche Ernährung, Stress oder Krankheiten gestört, werden benötigte Stoffe nicht mehr in ausreichender Form dem Körper zugänglich gemacht und Schadstoffe nicht oder nicht intensiv genug aus dem Körper ausgeleitet. Ein Kreislauf, der gesundheitliche Folgen haben kann, beginnt. Lesen Sie in unserem Ratgeber „Wie funktioniert unsere Verdauung“ alles Wissenswerte zu diesem Thema.

Welche Bedeutung hat die gesunde Ernährung für die Verdauung

Gesunde Verdauung und gesunde Ernährung gehören zwangsläufig zusammen, wobei gesund ausgewogen bedeutet und nicht unbedingt den totalen Verzicht auf kleine kulinarische Sünden.

Eine gesunde Verdauung zeichnet sich dadurch aus, dass die Nahrungsaufnahme ohne Beschwerden erfolgt. Wer nach der Nahrungsaufnahme häufig unter Völlegefühl, Magendruck, Sodbrennen, Blähungen oder anderen Problemen leidet, sollte unbedingt seine Ernährung überdenken.

Frische Lebensmittel ohne industrielle Bearbeitung, wenig Fleisch, viel Obst und Gemüse und vor allem Ballaststoffe sollten auf den Speiseplan. Fleisch, Fette, Zucker, Kohlenhydrate dürfen etwas in den Hintergrund rücken oder auch ganz verschwinden. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie die Verdauung funktioniert, was Verdauungsprobleme sind und wie man sie auf natürlichem Weg loswerden kann.

Wodurch wird die gesunde Verdauung gestört?

Der Verdauungsprozess kann durch die unterschiedlichsten Faktoren gestört werden.

  • Ernährung: zu viel Zucker, zu viel Fett, künstliche Zusatzstoffe können den Verdauungstrakt belasten und zu Problemen führen. Aber auch Lebensmittelunverträglichkeiten, blähende Gemüsesorten, Steinobst und große Mengen von Milchprodukten können mitunter Auslöser für Verdauungsbeschwerden sein.
  • Psyche: Gerät der Mensch ist stressige Situationen, schützt er sich vor den Folgen, indem er Kreislauf, Herz und Nerven stabilisiert. Diese Energie zieht er allerdings der Verdauung ab. Langfristig kann dies zu Problemen führen.
  • Krankheiten: Ob Morbus Crohn, Diabetes oder das Reizdarmsyndrom – einige Krankheitsbilder äußern sich auch in einer gestörten Verdauung. Auch die Einnahme von Medikamenten kann Einfluss auf die Verdauung haben.
    Manche Arzneien sind abführend – der Speisebrei bleibt nicht lange genug im Darm, damit alle Nährstoffe aufgenommen werden können.
    Andere verursachen womöglich Verstopfungen – Krankheitserreger und Schadstoffe werden nicht schnell genug aus dem Organismus ausgeleitet, setzen sich fest, verhärten und können nur mit einem Darmreinigungsprogramm wieder gelöst werden.
  • Bewegungsmangel: Ein Großteil des Verdauungstrakts wird über Muskeln gesteuert. So bleibt der Nahrungsbrei in Bewegung und wird mit den Verdauungssäften immer wieder gut durchmischt. Um dieses Muskelsystem zu unterstützen, benötigt der Körper „äußere“ Hilfe, indem der Mensch sich bewegt – ein flotter Spaziergang nach dem Essen oder eine Runde Joggen vor dem Frühstück können die Verdauung ankurbeln.
    Couch potatoes hingegen werden öfter von Verdauungsproblemen geplagt, weil die Darmmuskulatur nicht aktiv arbeitet und der Nahrungsbrei zu lange im Verdauungstrakt verbleibt..
  • Alter: Mit den Jahren verliert der Mensch an Vitalität – sowohl die sichtbare als auch hinsichtlich der Organe. Der Verdauungstrakt ist davon nicht ausgeschlossen, sodass  die Muskelarbeit des Darms nimmt nach und nach ab.
  • Reisen und ungewohntes Essen: Auch Reisen in ferne Länder oder ungewohnt gewürzte Speisen können kurzzeitig zu Verdauungsproblemen führen.

Lesen Sie in unserem Ratgeber, was die gesunde Verdauung ausmacht, wie Sie zu einem aktiven Verdauungsprozess beitragen können und was passiert, wenn die Verdauung gestört ist.

Was hat es mit der Darmflora auf sich?

Als Darmflora werden alle Mikroorganismen bezeichnet, die im Darm sitzen und dort ihren Funktionen nachkommen. Dazu zählen Bakterien, Viren und auch Pilze. Als diese einst von den Wissenschaftlern im Darm entdeckt wurden, schenkte keiner diesem Milieu eine gesonderte Aufmerksamkeit. Im Gegenteil, die Besiedelung des Darms durch diese Mikroorganismen wurde eher für eine Erkrankung gehalten.

Heute ist sich die Wissenschaft sicher: Die Bakterien im Darm sind lebensnotwendig, um die Verdauung anzukurbeln und den Menschen gesund zu halten. Denn die Darmflora hat einen großen Einfluss auf die Verdauung und damit auch auf das Immunsystem und den Stoffwechsel des Menschen.

Die Aufgaben der Darmflora sind vielfältig. So gilt es Nährstoffe aus der Nahrung zu lösen, Vitamine und andere Spurenelemente zu produzieren und Schadstoffe und Krankheitserreger zu eliminieren und auf diese Weise das Immunsystem zu stärken.

Allerdings handelt es sich um ein sehr komplexes System und das Milieu der Darmflora muss ausgeglichen sein. Während bei einem Neugeborenen der Darm noch steril ist, kommen mit zunehmendem Alter Bakterien und andere Mikroorganismen hinzu, die sich – mehr oder weniger stark – ausbreiten und ansiedeln.

Etwa 400 verschiedene Arten von Bakterien mit Billionen Zellen, können sich im Darm befinden. Durch Fehlernährung, Stress, Krankheiten und Medikamente kann die Darmflora aber aus dem Gleichgewicht geraten. Plötzlich können sich schädliche Bakterien ungehindert vermehren, Stoffwechselprozesse verlaufen verlangsamt oder Pilze siedeln sich an. Und das hat natürlich eine enorme Auswirkung auf die Verdauung.

Es können beispielsweise Gase entstehen, die als Flatulenzen bekannt sind, Verstopfungen entstehen oder Durchfälle provoziert werden.Alles Wissenswerte über die Darmflora, wie sie zusammengesetzt ist und was das Gleichgewicht für eine Bedeutung für die Verdauung hat, erfahren Sie in unserem Darmflora-Ratgeber.

Was kann ich bei Verdauungsproblemen unternehmen?

Sollten Sie Verdauungsprobleme an sich feststellen, ist es nicht immer notwendig, sofort einen Arzt aufzusuchen. Viele der Symptome lassen sich auch mit einem – im wahrsten Sinne – Bauchgefühl für den eigenen Körper ausmachen und mit ein paar Hausmitteln in der Regel auch wieder in den Griff bekommen.

Überdenken Sie Ihre derzeitige Lebenssituation. Vielleicht stellen Sie fest, dass sie sich in der letzten Zeit sehr hektisch und auch nicht besonders ausgewogen ernährt haben. Dabei ist eine ruhig eingenommene Mahlzeit schon der beste Ausgangspunkt für eine gute Verdauung.

Denn dann kaut man die Speise ordentlich durch und nutzt somit auch den gesamten Verdauungsvorgang optimal – der nämlich bereits im Mund startet. Ebenso gehört eine ausgewogene Ernährung unabdingbar dazu, wenn man Verdauungsprobleme beheben oder vorbeugen möchte.

Hierzu gehören frische Zutaten, ballaststoffreiche Komponenten, viel Gemüse, wenig Fleisch. Greifen Sie zu verdauungsfördernden Lebensmitteln und kommen Sie in Bewegung. 

Welche Verdauungsprobleme gibt es?

Verdauungsprobleme können sich auf zahlreichen Wegen äußern. Zu den klassischen Symptomen gehören:

  • Blähungen
  • Sodbrennen
  • Völlegefühl
  • Sättigungsgefühl
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Krämpfe
  • Magenschmerzen
  • Brennen am Brustbein

Allerdings zeigen sich Verdauungsprobleme manchmal auch durch:

  • Leistungsschwäche
  • Reizblase
  • Schwitzen
  • Schlaflosigkeit
  • Herzschmerzen

Treten Verdauungsprobleme kurzzeitig auf, erfahren Sie in unserem Ratgeber, wie Sie sie am besten, schnellste und schonendsten beheben können. Sollten Sie längerfristig Probleme mit der Verdauung haben, empfehlen wir Ihnen, den Arzt aufzusuchen und mögliche Ursachen abklären zu lassen. Darüber hinaus ist eine Darmsanierung vielleicht etwas, das sie in Betracht ziehen sollten.

Dies gelingt ganz unkompliziert und sogar in den eigenen vier Wänden. Wie genau eine Darmsanierung erfolgt und was es dabei zu bedenken gibt, erklären wir in unserem Darmsanierungs-Ratgeber.

Wie reinige ich meinen Darm?

Eine Darmreinigung erfolgt in mehreren Schritten. Von der akuten Entleerung mittels eines abführenden Mittels haben Sie vielleicht schon gehört. Salinisch wirkende Produkte halten das Wasser im Darm und schwemmen es mit den Nahrungsresten schnell heraus. Die Entleerung ist dabei meist heftig und gleich einem stark wässrigen Durchfall.

Andere Methoden sind die Eingabe von Zäpfchen oder ein Einlauf. Im zweiten Schritt befreien Sie den Darm von hartnäckigen Resten, die sich in den vielen Falten dieses großen Organs abgesetzt haben, dort trocknen und mit dem normalen Stuhlgang oftmals nicht nach außen befördert werden können.

Hierfür bedienen Sie sich am effektivsten quellender Nahrungsmittel wie Flohsamenschalen oder Leinsamen. Diese binden im Darm viel Flüssigkeit, vergrößern ihr Volumen, quellen den Nahrungsbrei im Darm auf und bringen ihn an schwer zugängliche Stelle, wo die Reste dann mit abtransportiert werden.

Wie baue ich eine gesunde Darmflora auf?

Die Darmflora ist für eine funktionierende Verdauung ein wichtiger Baustein. Sollte sie durch Ernährung, Krankheiten, Medikamente oder aus anderen Gründen beeinträchtigt sein, sollten Sie eine Darmsanierung in Betracht ziehen.

Diese geht weit über eine Darmreinigung hinaus. Denn innerhalb so einer Darmsanierung bauen Sie aktiv die Darmflora im Anschluss an die Darmreinigung wieder auf, um möglichst schnell wieder das Milieu herzustellen, das der Darm für einen gesunden Verdauungsvorgang benötigt.

Das Wachstum gesundheitsfördernder Bakterien können Sie überwiegend durch die Ernährung beeinflussen. Diese sollte ballaststoffreich, vitaminreich und abwechslungsreich sein. 

Wofür benötige ich Ballaststoffe?

Ballaststoffe sind weniger eine Belastung für den Darm, als eine aktive Hilfe zur gesunden Verdauung. Sie können viel Flüssigkeit speichern, quellen dadurch entsprechend auf und lockern den Stuhl. Das wiederum regt die Darmtätigkeit an, bei der der Nahrungsbrei in Richtung After befördert wird, um anschließend ausgeschieden zu werden.

Andere Ballaststoffe dienen den in der Darmflora ansässigen Bakterien als Nahrung und unterstützen somit deren Wachstum und Vorkommen. Wie Ballaststoffe genau die Gesundheit positiv beeinträchtigen und warum sie sogar ein Schutz vor Diabetes sein können, erfahren Sie in unserem Ballaststoffe-Ratgeber.

Wofür nutze ich Probiotika?

Unter Probiotika versteht man eine Mehrzahl von lebensfähigen Mikroorganismen, die sich in Nahrungsmitteln befinden. Ihnen wird nachgesagt, dass sie, in entsprechenden Dosen eingenommen, einen positiven Effekt auf die Regeneration der Darmflora und damit auf die Verdauung haben können.

Probiotika können über Nahrungsmittel – beispielsweise Kefir – eingenommen werden. Es gibt aber auch Nahrungsergänzungsmittel, in denen sie in erhöhter Dosis vorkommen. Alles zum Thema Probiotika, wann sie sinnvoll sind, was sie im Körper bewirken können und welche Nahrungsmittel besonders probiotisch sind, lesen Sie erfahren Sie in unserem Probiotika-Artikel.