//CBD (Cannabidiol)

CBD (Cannabidiol)

Die Hanfpflanze erobert immer mehr die Komplementär- und Alternativmedizin und räumt mit den Vorurteilen gegenüber Cannabis auf. Die Meinung, dass Cannabis per se schlecht sei scheint überholungsbedürftig, vor allem, wenn man sich die Inhaltsstoffe der Pflanze und die pharmakologisch wirksamen Bestandteile genauer anschaut. 

Lange genug war Cannabis ein absolutes Tabu-Thema. Die Forschung steckt zwar noch in den Kinderschuhen, dennoch deuten einige bisherige Studien sowie eine große Anzahl an positiven Erfahrungsberichten auf eine ganze Reihe von gesundheitsförderlichen Eigenschaften hin.

Einer der vielversprechenden Inhaltsstoffe der Hanfpflanze ist das CBD. Wobei es sich hierbei eigentlich genau handelt, warum von diesem Stoff derzeit überall die Rede ist und ob das Ganze überhaupt legal ist, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol, einem der Hauptbestandteile der Hanfpflanze. Es wird meist aus Nutzhanf gewonnen, genauer gesagt aus der Sorte „Cannabis sativa“, da diese über einen besonders hohen Gehalt an Cannabidiol verfügt. Der Stoff gehört zur Gruppe der sogenannten Cannabinoide, zu welchen auch das THC (Tetrahydrocannabinol) und das CBN (Cannabinol) zählen. 

Dem CBD werden unter anderem schmerzlindernde, entkrampfende, entzündungshemmende, angstlösende, entspannende und übelkeitslindernde Eigenschaften zugeschrieben1.

Doch die Hanfpflanze kann noch viel mehr: Sie verfügt über circa 500 Inhaltsstoffe, darunter alleine 80 verschiedene sogenannte Cannabinoide. Sie ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Spurenelemente wie Magnesium, Natrium, Phosphor und Zink. Zudem enthält sie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie Terpenen und Flavonoide sowie darüber hinaus entzündungshemmende Gamma-Linolensäuren.

Aufgrund seiner pharmakologisch wirksamen Eigenschaften kommt Cannabidiol sowohl in einigen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, als auch in Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz. Es wird aus den Blüten, Blättern und Stängeln der Hanfpflanze extrahiert und anschließend weiterverarbeitet.

Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?

Der wichtigste Unterschied zwischen CBD und THC (Tetrahydrocannabinol) besteht darin, dass CBD nicht psychoaktiv wirkt, ganz im Gegensatz zum berauschenden THC. Das liegt vor allem daran, dass Cannabidiol sich im Gegensatz zu THC nur teilweise an die Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoidsystems bindet. Dadurch unterscheiden sich die beiden Stoffe erheblich in ihrer Wirkung auf körperlicher und seelischer Ebene. Deshalb gilt CBD auch nicht als Betäubungsmittel und unterliegt damit nicht dem Betäubungsmittelgesetz.

CBD wird gerne als Antagonist (Gegenspieler) zu THC bezeichnet, da es beruhigend und ausgleichend auf den Körper und das Nervensystem wirkt, wohingegen das THC über eine aktivierende Wirkung verfügt.

Der Einsatz der Hanfpflanze im medizinischen Bereich

Hanf gehört zu den ältesten Nutz- und Medizinpflanzen der Welt und wird bereits seit über 5.000 Jahren aufgrund der vielfältigen Einsetzbarkeit geschätzt. Die Fasern wurden früher für die Herstellung von Kleidern sowie Papier verwendet und auch in der Schifffahrt war Hanf ein begehrter Rohstoff, zum Beispiel für die Fertigung von Seilen und Segeln.

Heutzutage kommt die Hanfpflanze zwar immer noch in der Industrie zum Einsatz (Hanffasern), allerdings deutlich weniger als in früheren Zeiten. Vielmehr wird sie als Lebensmittel in Form von Hanföl, Hanfsamen und Hanfmehl verwendet sowie für medizinische Zwecke.

Medizinisches Cannabis wird beispielsweise zur Behandlung von schweren Erkrankungen wie Multiple Sklerose, stark ausgeprägtem ADHS oder chronischen Schmerzen eingesetzt. Es gilt als Arzneimittel und muss ärztlich verschrieben werden, damit man es legal bei sich tragen und konsumieren darf.

In der EU war der Anbau von Hanf lange Zeit komplett verboten. Im Jahr 1996 hat Deutschland dieses Gesetz durch eine Änderung des Betäubungsmittelgesetztes für den Nutzhanf schließlich aufgehoben. Angebaut werden dürfen allerdings nur Pflanzen mit von der Europäischen Union zertifiziertem Saatgut, deren Gehalt an THC 0,2 Prozent nicht überschreitet. Der Anbau oder die Verwendung von anderen Hanfpflanzen ist in Deutschland nicht erlaubt.

Ist CBD legal?

Die rechtliche Lage bezüglich der Legalität von CBD-Produkten ist nicht immer ganz eindeutig und hängt vor allem davon ab, um welche Form von CBD es sich handelt und aus welchem Land das CBD stammt. Beim Kauf von CBD-Produkten aus anderen Ländern (zum Beispiel Österreich oder Schweiz) ist Vorsicht geboten, denn zum Teil liegt ihr THC-Gehalt über dem in Deutschland erlaubten Wert.

Ist CBD in Deutschland zugelassen?

Fest steht: Das CBD wirkt nicht psychoaktiv und gilt daher auch nicht als Betäubungsmittel.2 Der THC-Gehalt von frei verkäuflichen Hanfprodukten darf dem Betäubungsmittelgesetz zufolge einen Wert von 0,2 Prozent nicht überschreiten.3 Denn das entspricht wie bereits erwähnt dem von der EU-Kommission für Europa festgelegten Grenzwert für Nutz- und Lebensmittelhanf.

Solange ein CBD-Präparat diese in Deutschland geltende Grenze also nicht überschreitet, kann es legal als Nahrungsergänzungsmittel (z.B. CBD Öl oder Kapseln) oder Kosmetikum verkauft und erworben werden. Cannabidiol mit einem THC-Gehalt von über 0,2 Prozent gilt als Arzneimittel und unterliegt der Rezeptpflicht.

Etwas schwieriger wird es bei CBD Blüten, die als sehr umstritten gelten. Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dürfen eigentlich keine getrockneten Blüten oder Pflanzenteile an den Endverbraucher abgegeben werden4. Man bewegt sich hier also in einer Grauzone, da die rechtliche Lage noch nicht endgültig geklärt ist. 

Ist CBD legal in der Schweiz erhältlich?

Für die Schweiz gelten ähnliche Bedingungen, wie für Deutschland auch. Der Konsum von THC-haltigem Cannabis ist grundsätzlich verboten. Erlaubt sind lediglich Hanfsorten, die weniger als 1 Prozent THC enthalten. Sie gelten nicht als Betäubungsmittel und dürfen legal verkauft und erworben werden.

Wie wird CBD hergestellt?

Das CBD kann mithilfe verschiedener Verfahren aus den Blüten, Blättern und Stängeln der Hanfpflanze extrahiert werden. Ein einheitliches Verfahren gibt es dafür nicht, weshalb sich die Produkte in ihrer Konzentration und Reinheit unterscheiden. 

Eine der bekanntesten Methoden ist die CO2-Extraktion: Dabei wird das natürliche CBD-Öl mithilfe von Kohlenstoffmonoxid aus der Pflanze gewonnen. Es verfügt so über einen sehr hohen Reinheitsgrad und einen hohen Gehalt an Cannabidiol. Aus diesem Grund gehört die CO2-Extraktion zu den am häufigsten verwendeten Verfahren.

Außerdem bleibt bei diesem Verfahren das gesamte Pflanzenstoffspektrum erhalten, sodass die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Man spricht hierbei auch vom sogenannten Entourage-Effekt, also dem effektiven Zusammenspiel verschiedener Pflanzenstoffe wie Terpene, Flavonoide und Phytocannabinoide, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen und ergänzen.

CBD ist alkohol- und fettlöslich, weshalb auch verschiedene Trägeröle oder Alkohol zur Gewinnung verwendet werden können.

Eine weitere Herstellungsmethode ist die Gewinnung von sogenannten CBD Kristallen, indem das Cannabidiol aus der Hanfpflanze isoliert und gereinigt wird. Zwar ist in diesen Kristallen der CBD-Anteil sehr hoch, jedoch gehen viele andere nützliche Inhaltsstoffe bei diesem Verfahren verloren.

Wie ist die Wirkung von CBD zu beschreiben?

Cannabidiol verfügt über eine große Bandbreite gesundheitsförderlicher Eigenschaften. Das breite Wirkungsspektrum lässt sich vor allem durch den Effekt auf das körpereigene Endocannabinoid-System (Teil des Nervensystems) erklären. Es steuert unter anderem die Entstehung und Weitergabe von Schmerzen, Ängsten und Stimmungen. Dort arbeitet das CBD mit den vorhandenen CB1 und CB2 Rezeptoren sowie einer Reihe weiterer Botenstoffe zusammen. Auf diese Weise wirkt es ausgleichend auf das Nervensystem, wodurch unser Wohlbefinden in vielen Bereichen positiv unterstützt werden kann.

CBD Öl wirkt nicht psychoaktiv und birgt kein Abhängigkeitspotential oder Gewöhnungseffekt. Die Verwendung beeinträchtigt daher auch nicht die geistige Leistungsfähigkeit oder Alltagstätigkeiten, wie zum Beispiel die Teilnahme am Straßenverkehr.

Weitere ausführliche Informationen rund um die Wirkung von CBD finden Sie in unserem Ratgeber CBD Wirkung.

In welchen Formen und Konsistenzen ist CBD erhältlich?

CBD ist in verschiedenen Formen und Konsistenzen erhältlich: von den getrockneten Blüten über CBD Öl und Kapseln bis hin zu Liquids für E-Zigaretten und Salben zur äußerlichen Anwendung. Der Markt scheint momentan geradezu überflutet von allerlei CBD Produkten, die in diversen Hanfshops sowie im Internet angeboten werden. Im Folgenden werden wir genauer auf die verschiedenen Produkte eingehen.

CBD Öl (CBD Tropfen)

CBD Öl ist die am häufigsten verwendetet Darreichungsform. Es ist mittels Tropfpipette einfach anzuwenden und in verschiedenen Konzentrationen erhältlich. Je höher der CBD-Gehalt, desto mehr kosten die Präparate, was allerdings nicht automatisch auch für eine bessere Wirksamkeit spricht.

Das CBD Öl wird in der Regel als Nahrungsergänzungsmittel ausgewiesen. Allerdings gibt es dadurch keine einheitlich vorgeschriebene Zusammensetzung oder Herstellungsweise. Zum Teil unterscheiden sich die Öle stark in ihrer Qualität.

CBD Kapseln

CBD Kapseln sind als Alternative zum CBD Öl erhältlich. Der große Vorteil: sie sind geschmacksneutral und daher eine gute Wahl, wenn man sich mit dem intensiven, zum Teil bitteren Geschmack des Öls nicht anfreunden kann. Sie sind ebenfalls in verschiedenen Konzentrationen und von verschiedenen Herstellern erhältlich.

Was als Nachteil ausgelegt werden kann: Durch die Aufnahme der Wirkstoffe im Magen kommt es zu einer verzögerten Wirkung im Vergleich zum CBD Öl, das über die Mundschleimhaut aufgenommen wird und so direkt in den Blutkreislauf gelangt.

Was sind CBD Blüten und wofür werden sie genutzt?

Bei den CBD Blüten handelt es sich um die getrockneten Blüten und Pflanzenteile der Hanfpflanze. Sie können in Zigaretten geraucht oder mithilfe von Verdampfungsgeräten ( Vaporizern) inhaliert werden. Allerdings verhält es sich wie bereits dargestellt etwas schwierig mit der Legalität von CBD Blüten.

CBD Liquid für E-Zigaretten

Die sogenannten CBD Liquids werden für E-Zigaretten sowie zum Teil auch in Verdampfungsgeräten verwendet. Sie sind in verschiedenen Konzentrationen und Geschmacksrichtungen erhältlich.

Wofür werden CBD Kristalle verwendet?

CBD Kristalle sind die reinste Form von CBD. Sie werden dazu verwendet CBD Öl herzustellen, indem die Kristalle in einem Trägeröl (z.B. Hanföl aus Hanfsamen, Olivenöl oder Kokosöl) oder auch in Alkohol aufgelöst werden. Die daraus entstandenen Produkte werden dann als CBD Kristalle oder CBD Isolate bezeichnet.

Cannabisöl, Hanföl, CBD Öl: Wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe Cannabisöl und CBD Öl werden in der Regel synonym verwendet und bezeichnen beide das CBD-haltige legale Öl, das zur oralen Anwendung genutzt wird. Das sorgt allerdings schnell für Verwirrung, denn oftmals wird die THC-haltige, illegale Pflanze als Cannabis bezeichnet.

Hanföl wird nicht aus den Pflanzenteilen hergestellt, sondern aus den Samen der Hanfpflanze (auch Hanfnüsschen genannt) gewonnen. Es dient als Speiseöl und als Trägeröl für CBD Produkte und wird vor allem dank des hohen Gehalts an essentiellen Omega-Fettsäuren hoch geschätzt. Es kann zum Beispiel für Salate verwendet werden sowie zum Kochen und Backen.

CBD Tabletten

Oftmals werden die CBD Kapseln auch als Tabletten bezeichnet, wobei bei den Tabletten eigentlich  von höher dosierten Präparaten die Rede ist, die der Verschreibungspflicht unterliegen. Sie sind ausschließlich in der Apotheke und nur gegen Vorlage eines ärztlichen Rezeptes erhältlich.

Gibt es auch eine CBD Salbe?

Ja CBD ist auch als Salbe oder Gel zum äußerlichen Auftragen auf die Haut erhältlich. Sie können zum Beispiel unterstützend zur Schmerzlinderung eingesetzt werden.

Wann kann CBD angewendet werden?

Das Anwendungsgebiet für CBD ist sehr vielfältig – die Empfehlungen reichen von leichten Kopfschmerzen, Einschlafstörungen, Nervosität und depressiven Verstimmungen bis hin zu schweren Erkrankungen wie Epilepsie, Alzheimer oder Parkinson.

Zu den Anwendungsgebieten wurden bereits einige Studien durchgeführt, die darauf hindeuten, dass Cannabidiol bei sehr vielen Beschwerden und Krankheiten helfen und somit nicht nur lindern, sondern vielleicht auch heilen kann.

Mehr zu den Anwendungsgebieten finden Sie hier.

Welche CBD-Konzentrationen gibt es und wogegen werden sie angewendet?

Sowohl das CBD Öl als auch die CBD Kapseln werden in verschiedenen Konzentrationen angeboten. Je höher die Konzentration – also je höher die Prozentzahl, desto intensiver ist das Öl und desto höher ist auch der Preis. Wobei hier nochmal anzumerken ist, dass eine höhere Konzentration nicht automatisch mit einer besseren Qualität sowie einer besseren Wirksamkeit gleichzusetzen ist.

Grundsätzlich sollte man bei der ersten Anwendung von CBD mit einer geringeren Konzentration und einer geringeren Dosierung beginnen und diese dann gegebenenfalls erhöhen, falls die Wirkung unzureichend ist.

Wann wird CBD mit 5 % verwendet?

Das fünfprozentige CBD gilt als vergleichsweise mild und wird in der Regel für die erstmalige Anwendung von Cannabidiol sowie bei leichten Schmerzen und Beschwerden empfohlen. Dazu zählen zum Beispiel Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen und leichte Kopfschmerzen.

Wann wird CBD mit 10 % verwendet?

Das zehnprozentige CBD wird meist bei mittelschweren bis starken Beschwerden empfohlen. Es kann zum Beispiel bei stärkeren Kopfschmerzen, depressiven Verstimmungen und Entzündungen angewendet werden.

Gibt es auch Produkte mit einer CBD-Konzentration von 15, 20 oder 50%?

Ab 15 – 20 Prozent spricht man bereits von einer stärkeren Konzentration, es gibt allerdings auch CBD Präparate mit einer Konzentration von 50 Prozent. Diese werden bei starken Beschwerden und zur unterstützenden Behandlung beispielsweise bei Epilepsie und Alzheimer eingesetzt.

Was ist bei der Anwendung von CBD zu beachten?

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich, je nach individuellen Gegebenheiten wie zum Beispiel Alter und Konstitution. Achten Sie deshalb genau auf die Reaktion Ihres Körpers bei der Anwendung von CBD und stoppen Sie gegebenenfalls die Einnahme oder reduzieren Sie die Dosierung. 

Wer zum ersten Mal CBD anwendet, sollte mit einer geringen Konzentration und einer milden Dosis beginnen. Nach und nach kann die Dosis dann langsam gesteigert werden.

Am verbreitetsten ist die Anwendung von Cannabidiol in Form von CBD Öl, das tropfenweise unter die Zunge gegeben wird. Dort soll es für einige Minuten verbleiben, damit es optimal über die Mundschleimhaut aufgenommen werden und von dort in den Blutkreislauf gelangen kann.

Wichtig ist zudem, zu welchem Zweck CBD eingenommen wird – geht es um eine rein vorbeugende Einnahme oder um die gezielte Linderung von Beschwerden? Dementsprechend sollte auch die Dosierung und Häufigkeit der Anwendung angepasst werden.

Wie kann ein Anwendungsbeispiel zur CBD Dosierung aussehen?

Das breite Anwendungsspektrum von CBD sowie die unterschiedlichen Konzentrationen machen es eher schwierig eindeutige Anwendungs- und Dosierungsempfehlungen zu geben. Bei dem einem Menschen trägt vielleicht bereits die geringste Konzentration zu einer Linderung der Beschwerden bei, ein anderer benötigt hingegen eine höhere Konzentration und Dosierung für dieselben Symptome.

Üblicherweise wird bei leichten bis mittelstarken Beschwerden eine Dosierung von 1 bis max. 3 Tropfen empfohlen. Die Einnahme kann nach Bedarf 1 – 3 Mal pro Tag erfolgen. Die meisten Hersteller weisen darauf hin, dass die maximale Tagesdosis von 9 Tropfen nicht überschritten werden sollte.

Optimal ist die Einnahme von CBD Öl mit einem Abstand von 15 Minuten zu den Mahlzeiten. Nach dem Verzehr sollte im Idealfall auch die Einnahme jeglicher Arten von Flüssigkeiten für 15 Minuten vermieden werden, um die bestmögliche Aufnahme des Wirkstoffs in den Körper zu erzielen.

Kann CBD Nebenwirkungen auslösen?

CBD löst bei einer sachgemäßen Anwendung nur sehr wenige bis keine Nebenwirkungen hervor. Jedenfalls nach aktuellem Stand der Kenntnisse, denn bisher liegen noch keine Langzeitstudien vor, weshalb nur vorsichtige Aussagen gemacht werden können.

Nebenwirkungen, die in seltenen Fällen in Verbindung mit der Einnahme von CBD auftreten können sind Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, Benommenheit und Durchfall.

Sicher ist, dass es keine bewusstseinsverändernde Wirkung hat und durch die Einnahme keinerlei Rauschwirkung entsteht. Somit beeinträchtigt es auch nicht die Leistungsfähigkeit oder die Alltagstauglichkeit.

Wann sollte man bei geplanter Verwendung von CBD Rücksprache mit seinem Arzt halten?

Wenn Sie bereits regelmäßig Medikamente einnehmen, zum Beispiel Schmerzmittel, Blutdruckmedikamente oder ähnliches, dann sollten Sie vor der Einnahme von CBD auf jeden Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Bei einigen Medikamenten kann es mit der gleichzeitigen Verwendung von CBD-Präparaten zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen. CBD kann die Wirkung einiger Medikamente verstärken oder herabsetzen.

Wann sollte CBD nicht verwendet werden?

Schwangere oder stillende Frauen und auch Kinder sollten CBD nicht verwenden. Falls Sie bedenken bei der Anwendung von CBD-Präparaten haben, sollten Sie sich an Ihren Arzt oder Therapeuten wenden.

Wissenschaftliche Quellen

  1. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/08/31/wie-wirkt-cannabidiol/chapter:1
  2. https://www.bfarm.de/SharedDocs/FAQs/DE/BtmGrundstoffeAMVV/Cannabis/cannabis-faq14.html
  3. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/04/10/cannabidiol-produkte-bald-in-der-apotheken-freiwahl/chapter:2
  4. https://www.bfarm.de/SharedDocs/FAQs/DE/BtmGrundstoffeAMVV/Cannabis/cannabis-faq14.html
By |2019-11-14T17:59:00+01:0014. November 2019|Naturheilmittel|0 Comments

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Seit 2006 arbeite ich nicht nur in einer Apotheke sondern auch als Heilpraktikerin. Im Rahmen dieser Tätigkeit halte ich unter anderem Vorträge über naturheilkundliche Themen. Sowohl durch den ständigen Besuch von Fort- und Weiterbildungen als auch durch die Tätigkeit in meiner eigenen Praxis erweitere ich meine Erfahrung im Bereich der Naturheilkunde kontinuierlich.

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