Senior-Katzen: Alter, Pflege & Wohlbefinden fördern
Die Lebenserwartung unserer Katzen ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Über zehn Jahre alte Katzen gelten allgemein als Senioren. Ab wann Ihre Katze zu den Senioren zählt, ist individuell und vom Gesundheitszustand Ihrer Katze abhängig. Deutliche Alterserscheinungen bei Katzen sind z. B. Verhaltensänderungen, ein verändertes Schlaf- und Ruhebedürfnis oder Bewegungseinschränkungen.
Mit gezielter Pflege, altersgerechter Ernährung und Beschäftigung sowie regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen können Sie das Wohlbefinden Ihrer Senior-Katze unterstützen. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über ältere Katzen und was Sie bei Senior-Katzen beachten sollten.

Durch optimierte Haltungsbedingungen, Ernährung und medizinische Versorgung werden unsere Katzen zunehmend älter. Senior-Katzen benötigen besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge. In diesem Ratgeber erfahren Sie
- wann Ihre Katze zu den Senioren gehört,
- welche Altersanzeichen bei Katzen häufig auftreten,
- was Sie bei der Fütterung älterer Katzen beachten sollten,
- welche Bedürfnisse ältere Katzen haben und
- was Sie tun können, um mögliche Erkrankungen bei Ihrer Katze frühzeitig zu erkennen.
Ab wann zählt eine Katze zu den Senioren?
Eine Katze durchläuft mehrere Lebensphasen. 1–6 Jahre alte Katzen gelten als Jungkatzen. Das Erwachsenenalter haben Katzen zwischen 7 und 10 Jahren erreicht.
Katzen ab einem Alter von zehn Jahren gelten im Allgemeinen als Senioren.1 Ob Ihre Katze zu den Senioren zählt, ist nicht nur vom Alter, sondern vom individuellen Gesundheitszustand und der Aktivität Ihrer Katze abhängig. Sie sollten Ihre Katze daher stets gut beobachten.
Die Lebenserwartung liegt bei Hauskatzen zwischen 12 und 20 Jahren. Durchschnittlich werden Hauskatzen 14 Jahre alt.2 Freigänger-Katzen haben aufgrund des erhöhten Risikos für Unfälle und Verletzungen eine geringere Lebenserwartung.
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Körperliche Veränderungen im Alter: So zeigt sich der Alterungsprozess bei Katzen
Mit zunehmendem Alter können bei Ihrer Katze einige typische körperliche Veränderungen auftreten:
- Bewegungsapparat: Ältere Katzen haben häufig steife Gelenke oder Arthrose und dadurch Bewegungseinschränkungen. Ungefähr jede dritte Katze weist ab einem Alter von 6–7 Jahren degenerative Gelenkveränderungen auf.
- Zahngesundheit: Mit zunehmendem Alter haben Katzen vermehrt Zahnprobleme wie z. B. FORL (Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen) oder Zahnfleischentzündungen.
- Sinnesorgane: Bei älteren Katzen kann das Seh- und Hörvermögen nachlassen. Das nachlassende Hörvermögen kann zu Unsicherheiten und einem geringeren Reaktionsvermögen führen. Katzen mit eingeschränkter Sehkraft finden sich in ihrer gewohnten Umgebung meist gut zurecht.
- Verhaltensänderungen: Änderungen des Verhaltens, wie z. B. Unruhe oder Aggressivität, werden bei älteren Katzen oft beobachtet. Häufig sind verschiedene Erkrankungen die Ursache für die Verhaltensänderungen.3
Fütterung und Ernährung: Diese Bedürfnisse haben ältere Katzen
Die Ernährung von Senior-Katzen sollte an die Bedürfnisse von älteren Katzen angepasst werden:
Bewegung & Beschäftigung: So bleibt Ihre Katze trotz des Alters aktiv
Auch Senior-Katzen brauchen Bewegung und möchten beschäftigt werden. Geistige Beschäftigung fördert die kognitiven Fähigkeiten Ihrer Katze und trägt dazu bei, altersbedingten Abbauprozessen entgegenzuwirken.
Die Bedürfnisse Ihrer Katze verändern sich jedoch mit zunehmendem Alter. Fördern Sie die geistige und körperliche Fitness Ihrer Katze daher mit ruhigeren Spielen, ohne Ihre Katze zu überfordern:
- Angelspiele können auch alten Katzen Freude bereiten und geistige Beschäftigung bieten. Nach dem gemeinsamen Spiel sollten Sie die Katzenangeln sicher verstauen, damit sich die Katze nicht in den Schnüren verheddern kann.
- Futterbälle fordern die Geschicklichkeit Ihrer Katze heraus und unterstützen die geistige Fitness.
- Clickertraining bietet eine gute Möglichkeit, Ihre alte Katze zu beschäftigen und Ihrem Haustier gleichzeitig neue Tricks beizubringen.
Tierarztbesuche und Vorsorge: Erkrankungen bei alten Katzen frühzeitig erkennen und behandeln
Durch halbjährliche oder jährliche Tierarztbesuche können altersbedingte Erkrankungen oder Mangelerscheinungen bei Ihrer Senior-Katze rechtzeitig erkannt werden. Eine frühzeitige Diagnose kann Folgeerkrankungen verhindern und den Verlauf einer Erkrankung verlangsamen.
Ihr Tierarzt/Ihre Tierärztin nimmt beim Check-up Ihrer Katze, neben einer allgemeinen Untersuchung, eine Blut- und Urinuntersuchung vor und führt eine Zahnkontrolle sowie eine Gewichtskontrolle durch. Gegebenenfalls werden der Blutdruck Ihrer Katze gemessen und weitere Tests durchgeführt.
Damit sich Ihre Senior-Katze wohl fühlt: Schaffen Sie eine altersgerechte Umgebung
Damit sich Ihre Senior-Katze rundum in ihrem Zuhause wohl fühlt, sollten Sie für eine altersgerechte Katzenhaltung sorgen:
FAQ: Häufige Fragen rund um die Pflege älterer Katzen
Weitere interessante Beiträge:
Wissenschaftliche Quellen
- Harant, I.: „Alte Katze – kranke Katze? Sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen für Katzen-Senioren“, Georg Thieme Verlag KG (2023)
- Harant, I.: „Alte Katze – kranke Katze? Sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen für Katzen-Senioren“, Georg Thieme Verlag KG (2023)
- Kraft, W.: „Geriatrie bei Hund und Katze“, Parey Verlag (2003)
- Kraft, W.: „Geriatrie bei Hund und Katze“, Parey Verlag (2003)













