Die Vorzeitige Menopause: Was passiert im Körper?
Die Menopause wird ausgelöst, wenn die ovarielle Reserve erschöpft ist. Die Funktion der Eierstöcke wird eingestellt und infolgedessen bleibt die Menstruation aus. Durchschnittlich kommen Frauen im Alter von 51 Jahren in die Menopause. Tritt die Menopause vor dem 40. Lebensjahr ein, wird von einer vorzeitigen Menopause gesprochen.
Neben einer frühen Menarche gelten genetische Einflüsse, Untergewicht, Mangelernährung sowie Rauchen als Risikofaktoren für eine vorzeitige Menopause. Frühzeitige Wechseljahre können zudem durch verschiedene Erkrankungen oder medizinische Eingriffe ausgelöst werden.
Die vorzeitige Menopause kann zwar nicht aufgehalten werden, die Beschwerden können mit einer entsprechenden Therapie jedoch gelindert werden. Neben einer Hormonersatztherapie können auch pflanzliche Arzneimittel und ein angepasster Lebensstil helfen.

Die Wechseljahre werden durch die zunehmend verringerte Hormonproduktion in den Eierstöcken ausgelöst. Die Menopause erfolgt durchschnittlich im 51. Lebensjahr. Bei ungefähr einem Prozent der Frauen tritt die Menopause vorzeitig ein. In diesem Ratgeber erfahren Sie,
- auf welche Ursachen eine vorzeitige Menopause zurückzuführen ist,
- an welchen Symptomen Sie eine vorzeitige Menopause erkennen und
- was Sie bei frühzeitigen Wechseljahren tun können.
Wenn die Menopause zu früh kommt
Die Wechseljahre mit ihren typischen Symptomen erfolgen vor der Menopause und dauern durchschnittlich 7–8 Jahre an. In der Regel beginnen die Wechseljahre im Alter von 40–45 Jahren. Ist die ovarielle Reserve erschöpft, bleibt die Menstruation aus. Dies bedeutet das Ende der Fruchtbarkeit. Bleibt die Regelblutung ein Jahr lang aus, wird vom Eintritt der Menopause ausgegangen.
Die Menopause tritt normalerweise zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein. Um eine vorzeitige Menopause handelt es sich, wenn die Funktion der Eierstöcke bereits vor dem 40. Lebensjahr ausbleibt. Ungefähr ein Prozent der Frauen sind von einer vorzeitigen Menopause betroffen. Bei 0,3 Prozent tritt die vorzeitige Menopause bereits vor dem 35. Lebensjahr ein.
Warum tritt die Menopause zu früh ein?
Eine frühe Menopause kann erblich bedingt sein. Bei ungefähr der Hälfte der Frauen, bei denen eine vorzeitige Menopause eintritt, liegt eine familiäre Häufung vor. Aber auch Einflussfaktoren wie Untergewicht, Mangelernährung oder Rauchen können bei einer vorzeitigen Menopause eine Rolle spielen.2
Ein weiterer Risikofaktor für eine vorzeitige Menopause ist eine frühe Menarche. Wissenschaftler entdeckten, dass das Einsetzen der Menarche mit elf Jahren oder früher mit einem bis zu 80 % erhöhten Risiko für vorzeitige Wechseljahre einhergeht.3
Eine vorzeitige Menopause kann zudem auf verschiedene Krankheiten oder medizinische Eingriffe zurückzuführen sein:
- Infektionen, wie beispielsweise Mumps, können die Eierstöcke schädigen, sodass diese in ihrer Funktion eingeschränkt sind.
- Autoimmunerkrankungen sind eine häufige Ursache für eine vorzeitige Menopause. Ausweitende Autoimmunprozesse auf die Eierstöcke sind vor allem bei Hashimoto und Rheuma bekannt.
- Stoffwechselstörungen können eine vorzeitige Menopause auslösen, da hiermit eine Minderversorgung und Mangeldurchblutung der Eierstöcke verbunden sein kann.
- Chirurgische Eingriffe am kleinen Becken, wie z. B. die Entfernung der Eierstöcke, haben eine sofortige Menopause zur Folge.
- Medizinische Behandlungen wie Chemotherapie oder Bestrahlung können die Eierstöcke beeinträchtigen, sodass deren Funktion eingestellt wird.
In bis zu 60 % der Fälle ist die Ursache einer vorzeitigen Menopause unbekannt.4
Daran erkennen Sie die vorzeitige Menopause
Die Symptome einer vorzeitigen Menopause sind denen der gewöhnlichen Wechseljahre ähnlich:
- unregelmäßige Menstruation: Ausbleibende oder seltener werdende Zyklen sind oft erste Anzeichen einer vorzeitigen Menopause.
- Hitzewallungen und Nachtschweiß: Die körpereigene Temperaturregelung wird durch den sinkenden Hormonspiegel häufig gestört.
- Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit: Das emotionale Gleichgewicht wird durch die hormonellen Schwankungen beeinträchtigt.
- vaginale Trockenheit: Durch den Mangel an Östrogen kann die Vaginalschleimhaut trockener werden, was zu Beschwerden beim Geschlechtsverkehr führt.
- Gewichtszunahme und Müdigkeit: Stoffwechselveränderungen und hormonelle Umstellungen führen oft zu Erschöpfung und Gewichtszunahme in den Wechseljahren.
Wie wird die vorzeitige Menopause diagnostiziert?
Ihr Arzt/Ihre Ärztin führt zunächst eine ausführliche Anamnese durch. Der Beginn und die Art der Symptome sowie eventuell bestehende Erkrankungen werden sorgfältig dokumentiert.
In den Wechseljahren sinkt der Östrogen-Spiegel, während der FSH-Spiegel ansteigt. Bei einem Verdacht auf vorzeitige Wechseljahre wird daher eine Hormonanalyse vorgenommen, die über einen Bluttest erfolgt. Gegebenenfalls wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um andere Erkrankungen auszuschließen.
Welche Behandlungen können Ihnen direkt helfen?
Bei einer vorzeitigen Menopause werden meist Hormonpräparate verschrieben. Die Hormonersatztherapie kann die vorzeitige Menopause jedoch nicht umkehren.
Die Einnahme von Östrogen und Progesteron in den Wechseljahren kann den Hormonspiegel regulieren und Symptome wie beispielsweise Hitzewallungen und vaginale Trockenheit lindern und das Risiko für Folgeerkrankungen senken.
Bei starken emotionalen Schwankungen sollten Sie sich psychologische Unterstützung suchen, um die physischen und psychischen Veränderungen zu verarbeiten. Darüber hinaus können ein angepasster Lebensstil und pflanzliche Arzneimittel helfen:
FEMILOGES magensaftresistente Tabletten
- ✓ lindert typische Wechseljahrsbeschwerden
- ✓ sehr gute Veträglichkeit
- ✓ traditionelle Arzneipflanze: Sibirischer Rhabarber
REMIFEMIN Tabletten
- ✓ pflanzliches Arzneimittel
- ✓ bei Wechseljahrsbeschwerden
- ✓ Verbesserung von Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schlafstörungen
KLIMAKTOPLANT N Tabletten
- ✓ Ohne Hormone
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- ✓ Natürlich wirksam
Weitere interessante Beiträge:
Wissenschaftliche Quellen
- Schwarz, T.: „Führt Rauchen zu einem früheren Beginn der Menopause?“, gynäkologie + geburtshilfe (2018)
- Lozza-Fiacco, S./Ehlert, U: „Ratgeber Wechseljahre – Informationen für Betroffene und Angehörige“, Hogrefe Verlag GmbH & Company KG (2023)
- https://www.aerzteblatt.de/search/result/4b28ca5d-632a-4b4c-9031-44f6bd52f99a?q=vorzeitige+menopause (aufgerufen am 07.03.2025)
- Schröer, A./Diedrich, K./Küpker, W.: „Die Vorzeitige Menopause – Eine genetische Disposition?“, Geburtshilfe Frauenheilkunde (2003)
- https://www.aerzteblatt.de/search/result/1ed62ef6-1140-47ad-aa3f-132f032dd482?q=vorzeitige+menopause (aufgerufen am 07.03.2025)













