Schwangerschaftszeichen erkennen: Erste Hinweise auf eine mögliche Schwangerschaft
Bereits 5–6 Tage nach Eintreten einer Schwangerschaft können erste Anzeichen wahrgenommen werden, da die ersten hormonellen Umstellungen rasch nach der Einnistung erfolgen. Die frühesten Anzeichen einer Schwangerschaft können ein Einnistungsschmerz oder eine Einnistungsblutung sein.
Als sicheres Schwangerschaftsanzeichen gilt das Ausbleiben der Regelblutung. Weitere typische Schwangerschaftsanzeichen sind Müdigkeit, Brustspannen, Übelkeit, Heißhunger, Kreislaufprobleme sowie starke Stimmungsschwankungen. Bleibt Ihre Regelblutung aus, sollten Sie einen Schwangerschaftstest durchführen.

Eine Schwangerschaft bringt umfangreiche hormonelle Umstellungen mit sich. Dadurch entstehen körperliche Veränderungen, sogenannte Schwangerschaftsanzeichen. Es gibt zahlreiche Schwangerschaftsanzeichen, die je nach Frau unterschiedlich stark ausgeprägt auf das kleine Wunder, das im Körper heranwächst, hindeuten.
In diesem Ratgeber erfahren Sie
- wann Sie mit den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft rechnen können,
- welche frühen Anzeichen auf eine Schwangerschaft hindeuten und
- in welchen Fällen Sie einen Schwangerschaftstest durchführen sollten.
Wann zeigen sich die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft?
Die hormonelle Umstellung beginnt umgehend nach der Einnistung des befruchteten Eis in der Gebärmutter. Erste Schwangerschaftsanzeichen können bereits in der ersten Woche auftreten. Die ersten Anzeichen entstehen durch das Schwangerschaftshormon HCG.
Das frühestmögliche Schwangerschaftsanzeichen ist der sogenannte Einnistungsschmerz, der 5–10 Tage nach der Befruchtung auftritt. Ein Ziehen oder Schmerzen im Unterleib können bemerkbar werden, wenn sich die Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. Im selben Zeitraum kann eine Einnistungsblutung auftreten, die schwächer und kürzer ausfällt als die Regelblutung.
Auf diese frühen Anzeichen sollten Sie achten
Das wichtigste Schwangerschaftsanzeichen ist das Ausbleiben der Menstruation. Es ist das sicherste frühe Anzeichen, insbesondere bei einem regelmäßigen Zyklus. Ungefähr zehn Tage nach der Befruchtung können die ersten typischen Schwangerschaftsanzeichen von den Frauen bemerkt werden.
Das einzelne Auftreten dieser Anzeichen bedeutet nicht zwingend, dass Sie schwanger sind. Das gemeinsame Auftreten einiger der folgenden Symptome deutet jedoch auf eine Schwangerschaft hin:
- Übelkeit, insbesondere Morgenübelkeit, tritt in den ersten zwölf Wochen einer Schwangerschaft häufig auf. Acht von zehn Frauen leiden in der Frühschwangerschaft unter anhaltender Übelkeit. Als mögliche Ursache wird ein erhöhter Östrogenwert in der Schwangerschaft diskutiert.1
- Brustspannen und empfindliche Brüste, häufig begleitet von Veränderungen der Brustwarzen, sind ein häufiges Anzeichen in der Frühschwangerschaft.2
- Müdigkeit entsteht durch den erhöhten Progesteronspiegel sowie die körperlichen Umstellungen.
- Eine anhaltend erhöhte Körpertemperatur, die nicht auf einen Infekt zurückzuführen ist, kann auf eine Schwangerschaft hindeuten.3 Die Körpertemperatur steigt in der Schwangerschaft um 0,3 bis 0,5 Grad an.
- Stimmungsschwankungen entstehen durch die hormonellen Veränderungen zu Beginn einer Schwangerschaft, die Ihre Emotionen durcheinanderbringen können.4
- Kreislaufprobleme und Schwindel: Am Anfang der Schwangerschaft steigt die Blutmenge, während der Blutdruck häufig sinkt. Infolgedessen können plötzlich Kreislaufprobleme und Schwindel auftreten.
- Vermehrter Harndrang entsteht dadurch, dass die wachsende Gebärmutter zunehmend auf die Blase drückt. Dadurch haben Sie häufiger das Gefühl, die Blase entleeren zu müssen.
- Abneigung gegen bestimmte Gerüche und Speisen: In der Schwangerschaft können bei intensiven Gerüchen oder bei Speisen oder Getränken, welche vorab gut vertragen wurden, eine Abneigung bis hin zu Übelkeit auftreten.
- Heißhunger oder das Bedürfnis nach ungewöhnlichen Lebensmitteln oder Kombinationen sind typische Schwangerschaftsanzeichen.
- Sodbrennen: Durch die vergrößerte Gebärmutter und die hormonellen Veränderungen wird Sodbrennen begünstigt.
- Verdauungsprobleme: Die körperlichen Veränderungen einer Schwangerschaft machen sich auch bei der Verdauung bemerkbar. Die Verdauung verlangsamt sich durch das Hormon Progesteron, wodurch Blähungen oder Verstopfung entstehen können.
- Veränderungen der Haut und Schleimhäute: Durch die stärkere Durchblutung können sich die Haut und Schleimhäute im Intimbereich dunkel verfärben. Auch im Gesicht kann eine verstärkte Pigmentierung auftreten, die sich in Form von braunen Hautflecken zeigt.
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Wann sollte ein Schwangerschaftstest gemacht werden?
Bei Verdacht auf eine Schwangerschaft sollten Sie einen Schwangerschaftstest durchführen. Schwangerschaftstests können das sogenannte Schwangerschaftshormon HCG nachweisen, welches als Nachweis für eine Frühschwangerschaft gilt.6
Das Hormon ist im Blut bereits in den ersten sechs bis neun Tagen nach der Befruchtung nachweisbar. Im Urin kann HCG eine Woche später festgestellt werden. Übliche Schwangerschafts-Schnelltests liefern bereits ab dem ersten Tag nach Ausbleiben der Menstruation zuverlässige Ergebnisse.
Bei einem positiven Schwangerschaftstest sollten Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin aufsuchen. In der Arztpraxis wird erneut ein Urintest und gegebenenfalls zusätzlich ein Bluttest vorgenommen, um das HCG im Blut zu bestätigen.7
Weitere interessante Beiträge:
Wissenschaftliche Quellen
- Mauberger, L.: „Schwangerschaft“, XinXii-GD Publishing (2016)
- Mauberger, L.: „Schwangerschaft“, XinXii-GD Publishing (2016)
- Mauberger, L.: „Schwangerschaft“, XinXii-GD Publishing (2016)
- Laue, B.: „Schwangerschaft 1×1 Die besten Hebammentipps für entspannte 9 Monate“, Gräfe und Unzer Verlag GmbH (2015)
- Laue, B.: „Schwangerschaft 1×1 Die besten Hebammentipps für entspannte 9 Monate“, Gräfe und Unzer Verlag GmbH (2015)
- Laue, B.: „Schwangerschaft 1×1 Die besten Hebammentipps für entspannte 9 Monate“, Gräfe und Unzer Verlag GmbH (2015)
- Mauberger, L.: „Schwangerschaft“, XinXii-GD Publishing (2016)













