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VIVIMED N gegen Fieber und Kopfschmerzen Tabletten 20 St

Lieferzeit: 1-3 Werktage
Artikelnummer: 00410353
Anbieter Dr. Gerhard Mann
Packungsgröße 20 St
Grundpreis: 0,26 EUR / 1 St

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Wichtige Hinweise zum Produkt

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Produktinformationen

Tablette enthält Paracetamol 500 mg

Lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.

– Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

– Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

 – Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

– Wenn Sie eine der aufgeführten Nebenwirkungen erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Packungsbeilage beinhaltet:

  1. Was ist vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen und wofür wird es angewendet?
  2. Was müssen Sie vor der Einnahme von vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen beachten?
  3. Wie ist vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen aufzubewahren?
  6. Weitere Informationen

1. Was ist vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen und wofür wird es angewendet?

vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel.

Anwendungsgebiete:

– Leichte bis mäßig starke Schmerzen

– Fieber

Hinweis: vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen soll längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes oder Zahnarztes eingenommen werden.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen beachten?

vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen darf nicht eingenommen werden:

– bei bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen den Wirkstoff Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile.

– wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden.

Besondere Vorsicht ist bei der Einnahme von vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen erforderlich:

Nehmen Sie vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein bei:

– Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen)

– vorgeschädigter Niere

– angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert- Syndrom oder Meulengracht-Krankheit).

Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Anwendung bei Kindern:

vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen ist nicht geeignet für Kinder unter 4 Jahren. Hierfür stehen Präparate in Form von Saft oder Zäpfchen mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.

Bei Einnahme von vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die zu beschleunigtem Arzneimittelabbau in der Leber führen (Enzyminduktion), wie z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (Arzneimittel gegen Krampfanfälle des Gehirns (u. a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin)) sowie Rifampicin (einem Tuberkulosemittel), können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch. Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und Cumarinderivaten (Arzneimittel zur Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes) sind bezüglich ihrer klinischen Bedeutung noch nicht zu beurteilen. Eine Langzeitanwendung von vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Mitteln (oralen Antikoagulantien) behandelt werden, sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein mit dem Risiko einer erhöhten Toxizität. Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) verstärkt. vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT eingenommen werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie z. B. Propanthelin, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie z. B. Metoclopramid, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.

Bei Einnahme von vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen mit Nahrungsmitteln und Getränken:

Während der Anwendung von vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft eingenommen werden. Sie sollten vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist. Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens während der Behandlung normalerweise nicht erforderlich sein.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

3. Wie ist vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen einzunehmen?

Nehmen Sie vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der folgenden Tabelle. Paracetamol wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert; in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis. Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.

Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 Körpergewicht  Alter  Einzeldosis in Anzahl der Tabletten  max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten
 17 kg – 25 kg  4 – 8 Jahre ½ Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol) 2 [4 x ½ Tablette] (entsprechend 1000 mg Paracetamol)
  26 kg – 32 kg  8 – 11 Jahre

 ½ Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol)

Andere Darreichungsformen sind für diese Patientengruppe unter Umständen vorteilhafter, da sie eine genauere Dosierung von maximal 400 mg Paracetamol ermöglichen.

2 [4 x ½ Tablette] (entsprechend 1000 mg Paracetamol)

In Ausnahmefällen können bis zu 3 [6 x ½ Tablette] täglich, in einem Dosierungsintervall von mindestens 4 Stunden angewendet werden, d.h. bis zu 1500 mg Paracetamol täglich.

 33 kg – 43 kg  11 – 12 Jahre 1 Tablette (entsprechend 500 mg Paracetamol) 4 Tabletten (entsprechend 2000 mg Paracetamol)
 ab 43 kg  Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene 1 – 2 Tabletten (entsprechend 500 – 1000 mg Paracetamol)  8 Tabletten (entsprechend 4000 mg Paracetamol)

Art der Anwendung:

vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

Dauer der Anwendung:

Nehmen Sie vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.

Besondere Patientengruppen:

Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion

Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert- Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.

Schwere Niereninsuffizienz

Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

Ältere Patienten

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht

Eine Anwendung von vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen bei Kindern unter 4 Jahren bzw. unter 17 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen, da die Dosisstärke für diese Altersgruppe nicht geeignet ist. Es stehen jedoch für diese Altersgruppe geeignete Dosisstärken bzw. Darreichungsformen zur Verfügung.

Wenn Sie eine größere Menge vivimed® N eingenommen haben, als Sie sollten:

Die Gesamtdosis an Paracetamol darf für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 8 Tabletten vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen) täglich und für Kinder 60 mg/kg/tag nicht übersteigen. Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen. Trotz Besserung des subjektiven Allgeminbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am 3. Tag.

Rufen Sie bei einer Überdosierung den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe.

Wenn Sie eine Einnahme vergesssen haben:

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern führen die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen:

Hier sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung keine Besonderheiten zu beachten. Bei plötzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach längerem hochdosierten Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel eingenommen werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Selten kann es zu Hautrötungen, sehr selten zu allergischen Reaktionen mit Hautausschlägen (allergischen Exanthem) kommen. Sehr selten kann es zu Störungen der Blutbildung ( allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie, in Einzelfällen eine Agranulozytose oder Panzytopenie) kommen.
Sehr selten ist bei empfindlichen Personen eine Verkrampfung der Muskulatur der Luftwege (Bronchialmuskulatur) mit Atemnot ausgelöst worden(Analgetika-Asthma).
Sehr selten sind für den Wirkstoff Paracetamol weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden.
Bei erheblichen Einschränkungen durch die Nebenwirkungen oder bei Auftritt einer weiteren Nebenwirkung, Arzt oder Apotheker informieren. 

Gegenmaßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen nicht nochmals eingenommen werden. Benachrichtigen Sie ihren Arzt damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen nicht nochmals eingenommen werden, und es ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.

5. Wie ist vivimed® N gegen Fieber und Kopfschmerzen aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nach Ablauf des Verfallsdatum (bezieht sich auf den lezten Tag des Monats) nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen:

Dicht verschlossen und vor Licht geschützt aufbewahren.

6. Weitere Informationen

Wirkstoff: Paracetamol
1 Tablette enthält 500 mg Paracetamol

Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose; Povidon (K-Wert 29-32); Magnesiumstearat (Ph.Eur); Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.).

Packungsgrößen:

10, 20 Tabletten 

PZN 00410353
Anbieter Dr. Gerhard Mann
Packungsgröße 20 St
Packungsnorm N2
Produktname Vivimed N gegen Fieber und Kopfschmerzen
Darreichungsform Tabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Paracetamol
Apothekenpflichtig ja

  • Das Präparat ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel.
  • Es wird angewendet bei
    • leichten bis mäßig starken Schmerzen
    • Fieber.
  • Hinweise:
    • Das Arzneimittel sollte längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes oder Zahnarztes eingenommen werden.
    • Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann.
  • Körpergewicht 19 - 25 kg/Kinder 6 - 8 Jahre
    • Einzeldosis: 1/2 Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol)
    • max. Tagesdosis: 2 (4-mal 1/2 Tablette) (entsprechend 1000 mg Paracetamol)
  • Körpergewicht 26 - 32 kg/Kinder 8 - 11 Jahre
    • Einzeldosis: 1/2 Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol)
    • Andere Darreichungsformen sind für diese Patientengruppe unter Umständen vorteilhafter, da sie eine genauere Dosierung von maximal 400 mg Paracetamol ermöglichen.
    • max. Tagesdosis: 2 (4-mal 1/2 Tablette) (entsprechend 1000 mg Paracetamol)
    • In Ausnahmefällen können bis zu 3 (6-mal 1/2) Tabletten täglich, in einem Dosierungsintervall von
      mindestens 4 Stunden angewendet werden, d. h. bis zu 1500 mg Paracetamol täglich.
  • Körpergewicht 33 - 43 kg/Kinder 11 - 12 Jahre
    • Einzeldosis: 1 Tablette (entsprechend 500 mg Paracetamol)
    • max. Tagesdosis: 4 Tabletten (entsprechend 2000 mg Paracetamol)
  • Körpergewicht ab 43 kg/Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre und Erwachsene
    • Einzeldosis: 1 - 2 Tabletten (entsprechend 500 - 1000 mg Paracetamol)
    • max. Tagesdosis: 8 Tabletten (entsprechend 4000 mg Paracetamol)
  • Wie viel und wie oft sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Die Einnahme kann in Abständen von 4 - 8 Stunden wiederholt werden bis zu 3- bis 4-mal pro Tag.
    • Hinweis:
      • Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie bei angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit) muss das Arzneimittel in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Menge eingenommen werden.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage ein.

 

  • Einnahmefehler und Überdosierungen
    • Was ist zu tun, wenn das Arzneimittel in zu großen Mengen eingenommen wurden (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
      • Die Gesamtdosis an Paracetamol darf für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 8 Tabletten) täglich und für Kinder 60mg/kg/Tag nicht übersteigen.
      • Bei Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am 3. Tag.
      • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Paracetamol ist daher sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser sollte, je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, folgende Maßnahmen ergreifen:
        • innerhalb der ersten 6 Stunden kann eine Giftentleerung durch herbeigeführtes Erbrechen oder Magenspülung sinnvoll sein
        • die intravenöse Gabe von Gegenmitteln wie z. B. Cysteamin oder N-Acetylcystein sollte möglichst in den ersten 8 Stunden nach einer Vergiftung erfolgen, um die zellschädigenden Stoffwechselprodukte von Paracetamol zu neutralisieren
        • eine Blutwäsche (Dialyse) kann die Konzentration von Paracetamol im Blut senken.
      • Die weiteren Möglichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit Paracetamol richten sich nach dem Ausmaß und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.

 

  • Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig eingenommen oder die Einnahme vergessen haben?
    • Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

 

  • Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen?
    • Hier sind bei bestimmungsgemäßer Einnahme keine Besonderheiten zu beachten.
    • Bei plötzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach längerem nicht bestimmungsgemäßem, hoch dosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel eingenommen werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

Zusammensetzung bezogen auf 1 Stück

500 mg Paracetamol

+ Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Magnesium stearat

+ Povidon K29-32

 

  • Wann dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen?
    • Sie dürfen das Präparat nicht einnehmen bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
    • Sie dürfen das Präparat nicht einnehmen, wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden.

  • Selten kann es zu Hautrötungen, sehr selten zu allergischen Reaktionen mit Hautausschlägen (allergisches Exanthem) kommen.
  • Äußerst selten kann es zu Störungen der Blutbildung (allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie, in Einzelfällen eine Agranulozytose oder Panzytopenie) kommen.
  • In Einzelfällen ist bei empfindlichen Personen eine Verkrampfung der Muskulatur der Luftwege (Bronchialmuskulatur) mit Atemnot ausgelöst worden (Analgetika-Asthma).
  • In Einzelfällen sind für den Wirkstoff Paracetamol weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden.
  • Selten wurde von einem leichten Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen) berichtet.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte ihrem Arzt oder Apotheker mit.
  • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
    • Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
    • Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden, es ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.

  • Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
    • Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung des Arzneimittels und was müssen Sie beachten, wenn Sie zusätzlich andere Arzneimittel anwenden?
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die zu beschleunigtem Arzneimittelabbau in der Leber führen (Enzyminduktion) wie z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (Arzneimittel gegen vom Gehirn ausgehende Krampfanfälle [u. a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin]) sowie Rifampicin (ein Tuberkulosemittel), können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.
      • Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und Cumarinderivaten (Arzneimittel zur Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes) sind bezüglich ihrer klinischen Bedeutung noch nicht zu beurteilen.
      • Eine Langzeitanwendung bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Mitteln (orale Antikoagulantien) behandelt werden, sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
      • Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein mit dem Risiko einer erhöhten Toxizität.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) verstärkt. Das Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT eingenommen werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen wie z. B. Propanthelin, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen wie z. B. Metoclopramid, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.
      • Cholestyramin (Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte) kann die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Paracetamol verringern.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid sollte die Dosis des Arzneimittels verringert werden, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.
  • Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
    • Während der Einnahme des Arzneimittels sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.

  • Was müssen Sie in der Schwangerschaft beachten?
    • Das Arzneimittel sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft eingenommen werden.
    • Sie sollten das Präparat während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
  • Was müssen Sie in der Stillzeit beachten?
    • Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens während der Behandlung normalerweise nicht erforderlich sein.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

  • Wann dürfen Sie das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
    • Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Paracetamol nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
    • Sie sollten das Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle einnehmen bei:
      • Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen)
      • vorgeschädigter Niere
      • angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit).
  • Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
    • Das Arzneimittel ist nicht geeignet für Kinder unter 6 Jahren. Hierfür stehen Präparate in Form von Saft und Zäpfchen mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
  • Vorsichtsmaßnahmen für die Einnahme und Warnhinweise
    • Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
      • Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
    • Auswirkungen der Einnahme von Paracetamol auf Laboruntersuchungen
      • Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
    • Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

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