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VIVIMED mit Coffein gegen Kopfschmerzen Tabletten 10 St

Lieferzeit: 1-3 Werktage
Artikelnummer: 00410318
Anbieter Dr. Gerhard Mann
Grundpreis: 0,29 EUR / 1 St

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Wichtige Hinweise zum Produkt

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Produktinformationen

1 Tablette enthält 333 mg Paracetamol und 50 mg Coffein

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.

Dieses Arzneimittel ist auch ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn Sie eine der Nebenwirkungen erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

  1. Was ist vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen und wofür wird es angewendet?
  2. Was müssen Sie vor der Einnahme von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen beachten?
  3. Wie ist vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen einzunehmen?
  4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  5. Wie ist vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen aufzubewahren?
  6. Weitere Informationen

1. Was ist vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen und wofür wird es angewendet?

vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen ist eine Kombination aus Paracetamol, einem schmerzstillenden, fiebersenkenden Arzneimittel (Analgetika und Antipyretika) und Coffein. Anwendungsgebiete: Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen beachten?

vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen darf nicht eingenommen werden:

– wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Paracetamol, Coffein oder einem der sonstigen Bestandteile von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen sind. – wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden.

– von Kindern unter 12 Jahren.

Besondere Vorsicht ist bei der Einnahme von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen erforderlich:

Nehmen Sie vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein

  • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
  • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
  • bei vorgeschädigter Niere
  • bei Schilddrüsenüberfunktion
  • bei Herzrhythmusstörungen
  • bei Angststörungen.

Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten. Bei längerem nicht bestimmungsgemäßem, hoch dosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln (Analgetika) können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombinationen mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika- Nephropathie) führen. Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen anwenden.

Bei Einnahme von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Paracetamol

Wechselwirkungen sind möglich mit

  • Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen verringert werden, da der Abbau von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen verlangsamt sein kann.
  • Schlafmitteln wie Phenobarbital, Mittel gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin, Mittel gegen Tuberkulose (Rifampicin), andere möglicherweise die Leber schädigende Arzneimittel. Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme mit vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen zu Leberschäden kommen.
  • Mittel gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon) können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen bewirken.
  • Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin) können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen verringern.
  • Arzneimittel bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden.

Arzneimittel, die die Magenentleerung verlangsamen, können zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen. Auswirkungen der Einnahme von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen auf Laboruntersuchungen: Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

Coffein:

  • vermindert die schlafanregende Wirkung von Substanzen wie Barbituraten (bestimmte Schlafmittel), Antihistaminika (bestimmte Arzneimittel gegen Allergien) etc.;
  • erhöht die herzfrequenzsteigernde Wirkung von Substanzen wie Sympathomimetika (bestimmte Kreislaufmittel), Thyroxin (bestimmte Schilddrüsenmittel) etc.;
  • kann die schmerzstillende Wirkung von Paracetamol und einigen nichtsteroidalen Antiphlogistika (bestimmte Schmerzmittel) steigern;
  • setzt die Ausscheidung von Theophyllin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen) herab;
  • erhöht das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin.
  • Orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel), Cimetidin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren) und Disulfiram (bestimmtes Alkoholentwöhnungsmittel) vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) und Rauchen beschleunigen ihn.
  • Gyrasehemmer des Chinoloncarbonsäure-Typs (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) können die Elimination von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.

Bei Einnahme von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken: vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft eingenommen werden. Sie sollten vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.

Stillzeit

Paracetamol und Coffein, die Wirkstoffe von vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen, gehen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Das Befinden und Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollten Sie abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

3. Wie ist vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen einzunehmen?

Nehmen Sie vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten. Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Körpergewicht Alter    Einzeldosis in Anzahl der Tabletten  max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten
 Ab 43 kg. Kinder und Jugendliche ab 12 J. und Erwachsene  1 – 2 Tabletten (entsprechend 333 – 666 mg Paracetamol und 50 – 100 mg Coffein)  8 Tabletten (entsprechend 2664 mg Paracetamol und 400 mg Coffein)

 Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. der Zeitabstand verlängert werden.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

Dauer der Anwendung

Nehmen Sie vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.

Besondere Patientengruppen

Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion

Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Schwere Niereninsuffizienz Bei schwerer Niereninsuffizienz

Schwere Niereninsuffizienz

Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/ min) muss ein dosisintervall von mindestens 8 stunden eingehalten werden.

Ältere Patienten

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Kinder unter 12 Jahren

Für eine Anwendung von vivimed mit Coffein gegen Kopfschmerzen bei Kindern unter 12 Jahren liegt nicht genügend Erkenntnismaterial vor.

Wenn sie eine größere Menge eingenomne haben als sie sollten:

In der Regel treten Nebenwirkungen einer Paracetamolüberdosierung erst bei Überschreiten einer maximalen Tagesgesamtdosis von 60 mg / kg Körpergewicht für Kinder und 4000 mg für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren auf. Dabei können innerhalb von 24 Stunden Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auftreten. Es kann darüber hinaus zu schweren Leberschäden kommen.

Informieren sei bei einer Überdosis Ihren Arzt.

Bei einer Überdosierung mit Coffein können zentralnervöse Symptome (z.B. Unruhe, Erregung, Zittern) und Herzkreislaufreaktionen (z.B. Herzrase, Schmerzen in der Herzgegend) verursacht werden.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein. Führen sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen:

sind keine Besonderheiten zu beachten.

Bei weiteren Fragen zur Anwendung, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann vivimed® mit Coffein gegen Kopfschmerzen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen:

Leber-und Gallenerkrankung:

Selten wruden von einem Anstieg bestimmter Leberenzyme berichtet.

Erkrankunge des Immunsystems:

Sehr selten kann es zu allergischen Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion kommen.

Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe.

Ebenfalls sehr selten ist bei empfindlichen Personen eine Verengung der Atemwege (Angetika-Asthma) ausgelöst worden.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten wurde über Veränderungen des Blutbildes wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Angranulozytose)

Erkrankungen des Nervensystems

Häufigkeit nicht bekannt: Magenbeschwerden

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems

Häufigkeit nicht bekannt: Tachykardie

Bei starken Beeinträchtigungen durch eine Nebenwirkungen oder eine andere Nebenwirkung bei Ihnen auftritt, Arzt informieren.

5. Wie ist das Arzneimittel aufzubewahren?

Für Kinder unzugänglich aufbewahren

Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr verwenden

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats 

6. Weitere Informationen

Wirkstoffe:

Paracetamol und Coffein

1 Tablette enthält 333 mg Paracetamol und 50 mg Coffein

Sonstige Bestandteile:

Mikrokristalline Cellulose; Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.); Povidon (K-28-30); Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Packungsgrößen:

10, 20 und 30 Tabletten

PZN 00410318
Anbieter Dr. Gerhard Mann
Packungsgröße 10 St
Packungsnorm N1
Produktname Vivimed mit Coffein gegen Kopfschmerzen
Darreichungsform Tabletten
Apothekenpflichtig ja

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen.

Zum Einnehmen.

Tablette unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein zunehmen.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Präparat sonst nicht richtig wirken kann!

Dosierung:

Bei kurzfristiger Anwendung des Arzneimittels ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung nehmen Erwachsene und Jugendliche über 12 jahre 1 (bis 2) Tabletten bis zu 3-4 mal täglich ein. Die Tageshöchstdosis beträgt 5 Tabletten. Bei Anwendung unter ärztlicher oder zahnärztlicher Überwachung nehmen Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 2 Tabletten bis zu 3-4 mal täglich ein. Tageshöchstdosis beträgt 8 Tabletten. Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfuntionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. der Zeitabstand verlängert werden. Für die Festlegung der Dosierung bei Kindern unter 12 Jahren liegt nicht genügend Erkenntnismaterial vor.

Behandlungsdauer:

Dieses Arzneimittel soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht längere Zeit und nicht in höheren Dosen eingenommen werden. Ohne ärztliche Verordnung soll das Arzneimittel nur zur Behebung akuter Schmerzen eingenommen werden.

Überdosierung:

Bei Überdosierung mit dem Arzneimittel können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl auftrete. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer Fotschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am 3. Tag. Durch den Coffein-Anteil können zentralnervöse Symptome (z. B. Unruhe, Erregung, Zittern) und Herzkreislaufreaktionen (z. B. Herzrasen, Schmerzen in der Herzgegend) verursacht werden. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Präparat ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser sollte, je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, folgende Maßnahmen ergreifen:

Innerhalb der ersten sechs Stunden kann eine Giftentfernung durch herbei geführtes Erbrechen oder Magenspülung sinnvoll sein.

Die Intavenöse Gabe von Gegenmitteln wie z. B. Cysteamin oder N-Acetylcystein sollte möglichst in den ersten acht Stunden nach einer Vergiftung erfolgen, um die zellschädigenden Stoffwechselprodukte von Paracetamol zu neutralisiere:

Eine Blutwäsche (Dialyse) kann die Konzentration von Paracetamol im Blut senke. Die weiteren Möglichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit dem Arzneimittel richtet sich nach Ausmaß und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.

Vergessene Anwendung:

Führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort. Nehmen Sie keinesfalls die doppelte Menge.

Therapieabbruch:

Hier sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Präparates keine Besonderheiten zu beachten. Bei plötzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach längerem nicht bestimmungsgemäßem, hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerze, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel angewendet werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat folgen.

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

Coffein: Der Wirkstoff wirkt vorwiegend auf die Großhirnrinde. Durch seine anregende Wirkung hebt er bei Ermüdeten die Müdigkeitserscheinungen vorübergehend auf und steigert die Leistung. Darüber hinaus bewirkt er eine Verengung der Hirngefäße, was sich bei Kopfschmerzen und Migräne günstig auswirkt. Gemeinsam mit Schmerzmitteln eingenommen, soll deren schmerzlindernde Wirkung unterstützt werden.

Zusammensetzung bezogen auf 1 Stück

50 mg Coffein

333 mg Paracetamol

+ Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Magnesium stearat

+ Povidon K28-30

 

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:

  • bekannter Überempfindlichkeit gegen eine der Bestandteile
  • der Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern wegen der stark verlängerten Plasmahalbwertzeit des Coffeins
  • der Behandlung von Kindern unter 12 Jahre

Selten kann es zu Hautrötungen, sehr selten zu allergischen Reaktionen mit Hautausschlägen (allergisches Exanthem) kommen. Äußertst selten kann es zu Störungen der Blutbildung (allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie, in Einzelfällen eine Agranulozytose oder Panzytopenie) komme. In Einzelfällen ist bei empfindlichen Personen eine Verkrampfung der Muskulartur der Luftwege (Bronchialmuskulatur) mit Atemnot ausgelöst worden. Analgetika-Asthma). In Einzelfällen sind für den Wirksoff Paracetamol weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden. Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Herzrasen und Magenbeschwerden führen. Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass die Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verändert. Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Gegenmaßnahmen:

Sollten sie die genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und ggf. erforderlich weitere Maßnahmen entscheiden kann. Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichskeitsreaktion darf das Präparat nicht nochmals eingenommen werden, und es ist sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufzunehmen.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können. Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Steigerung von Stoffwechselvorgängenin der Leber führen, wie z. B. bestimmte Schlafmittel oder Antiepleptika (u.a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Refamapicin, können auch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch. Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen wie z. b. Metoclopramid, kann eine beschleunigte Aufnahme und einen schnelleren Wrikungseintritt von Paracetamol bewirken. Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Halbwertzeit von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein, was mit einem Risiko erhöhter Toxizität verbunden ist. Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Ausbildung einer Blutbildstörung (Neutropenie) verstärkt. Das Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden. Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und Cumarinderivaten sind bezüglich ihrer klinischen Relevanz noch nicht zu beurteilen. Eine Langzeitanwendung des Präparates bei Patienten, mit oralen Blutgerinnungshemmern (Antikoagulantien) behandelt werden, sollten daher, nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Coffein verringert die Wirkung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln (z. B. Barbiturate, Antihistaminika usw.). Coffein verstärkt eine Beschleunigung des Herzschlags durch andere Arzneimittel (z.B. Sympathomimetika, Thyroxin usw.). Bei gleichzeitiger Anwendung von Coffein und Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum, z. B. mit Benzodiazepinen, können im Einzelnen unterschiedliche und ndich voraussehbare Wechselwirkungen auftreten. Coffein erhöht das Abhängigkeispotential von Substanzen des Typs Ephendrin. Orale Kontrazeptiva ( "Antibabypille"), Cimetidin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Nikotin beschleunigen Ihn. Die gleichzeitige Gabe von bestimmten Antibiotika (Gyrasemhemmstoffen des Chinoloncarbonsäure-Typs) kann die Abhängigkeitspotential von Analgetika wie Paracetamol durch Coffein erhöht wird. Auch wenn es aufgrund theoretischer Überlegungen angenommen werden kann, wird aufgrund des derzeitigen Erkenntnismaterials ein eigenständiges Missbrauchspotential von Coffein in Kombination mit Paracetamol nicht belegt.

Die Kombination Paracetamol-Coffein soll während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Sicherheit der Anwendung nicht belegt ist. Bei der Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Während der Stillzeit kann das Befinden und Verhalten des Säuglings durch mit Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden, da der Säugling Coffein nicht entgiften kann. Aus diesem Grund sollte während der Stillzeit Paracetamol ohne Coffeinzusatz zur Anwendung kommen. Nachteilige Folgen für den Säugling durch Einnahme von Paracetamol der Mutter sind bisher nicht bekannt geworden. Bei einer längeren Therapie oder Einnahme von höheren Dosen sollte abgestillt werden.

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie das Präparat nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen. Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:

  • Leberfunktionsstörung (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündung),
  • Nierenfunktionsstörung, -Gilbert -Syndrom (Meulengracht-Krankheit).

Das Präparat sollte nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:

  • Patienten mit einem Magen- oder Darmgeschwür so wie
  • Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:

Bei längerem nicht bestimmungsgemäßem, hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmittel (Analgetika) können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsgemäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Für Coffein alleine sind gleiche Effekte nicht bekannt. In Kombination Paracetamol und Coffein ist ein zusätzliches Risiko hinsichtlich Nephropathie (Nierefunktionsstörung) nicht belegt.

 

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