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FERRO SANOL duodenal Hartkaps.m.msr.überz.Pell. 100 St

Lieferzeit: 2-4 Werktage
Artikelnummer: 02799421
Anbieter UCB Pharma GmbH
Grundpreis: 0,17 EUR / 1 St

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Produktinformationen

PZN 02799421
Anbieter UCB Pharma GmbH
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N3
Produktname Ferro sanol duodenal 100mg
Darreichungsform Hartkapseln mit magensaftresistent überzogenen Pellets
Monopräparat ja
Wirksubstanz Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex
Apothekenpflichtig ja

Das Arzneimittel ist ein orales Eisenpräparat gegen Eisenmangel.
Anwendungsgebiete
Eisenmangel, insbesondere Eisenmangelanämie, während der Schwangerschaft und Stillzeit; im Kindesalter; bei eisenarmer Diät, nach chronischen und akuten Blutverlusten

Nehmen Sie das Arzneimittel bitte unzerkaut mit ausreichend Wasser (vorzugsweise ein Glas) ein. Die Einnahme sollte entweder morgens nüchtern (ca. 1 Stunde vor dem Frühstück) oder in ausreichendem Abstand von etwa 2 Stunden vor oder nach einer Mahlzeit erfolgen.

Hinweis
Falls Probleme beim Schlucken bestehen oder ein Verschlucken der Kapsel nicht gewünscht ist, kann der Inhalt der
Kapsel auch ohne die Kapselhülle eingenommen werden. Hierzu zieht man mit beiden Händen die Kapselhüllen
über einem Löffel vorsichtig auseinander und sammelt den Kapselinhalt in dem Löffel. Nach der Einnahme des
Kapselinhalts soll genügend Wasser getrunken werden.

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren:
1 Hartkapsel täglich

Bei ausgeprägtem Eisenmangel:
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren oder 50 kg Körpergewicht:
in der Anfangsphase 2 bis 3 Hartkapseln über den Tag verteilt

Die Dauer der Anwendung bestimmt der Arzt.
Das Auffüllen der Körpereisenspeicher kann - abhängig vom Schweregrad der Blutarmut und den individuellen Gegebenheiten - zwischen 3 und 6 Monate, in Einzelfällen sogar noch länger dauern.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie das Arzneimittel in zu großen Mengen eingenommen haben, sollten Sie umgehend den Arzt informieren. Um die Aufnahme des Eisens in den Körper zu verzögern bzw. zu verhindern, sollten Sie Milch trinken oder Hühnereiweiß einnehmen.
Bei einer beabsichtigten oder versehentlichen Überdosierung treten die für das Arzneimittel beschriebenen Nebenwirkungssymptome verstärkt in den Vordergrund. Sollte es zu einer Überdosierung mit klinischen Zeichen einer Vergiftung kommen, gelten die üblichen Regeln einer Intoxikationstherapie.
Eine Überdosierung kann vor allem bei Kindern Vergiftungen verursachen.

Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Sollten Sie die Einnahme des Arzneimittels versehentlich ein- oder mehrmals vergessen haben, so verlängert sich hierdurch die Gesamttherapiedauer.

Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen, ist der Therapieerfolg gefährdet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Eisen gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und ist im Körper an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Wichtig ist Eisen zum Beispiel für die Bildung roter Blutkörperchen.

Zusammensetzung bezogen auf 1 Stück

567.7 mg Eisen (II) glycin sulfat Komplex

100 mg Eisen (II) Ion

+ 2-Acetyltriethylcitrat

+ Ascorbinsäure

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Eisen (II,III) oxid

+ Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser

+ Eisen (III) oxid

+ Eudragit L 100 - 55

+ Gelatine

+ Hyprolose

+ Hypromellose

+ Natrium dodecylsulfat

+ Polysorbat 80

+ Talkum

+ Titan dioxid

 

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
- Wenn Sie eine Speiseröhrenverengung haben.
- Wenn Sie unter einer erblichen Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) leiden.
- Wenn Sie unter Eisenüberladung (chronische Hämolysen, Thalassämie, andere Hämoglobinopathien, chronische
Transfusionsbedürftigkeit) leiden.
- Wenn Sie unter Eisenverwertungsstörungen (z.B. sideroachrestische Anämie, Bleianämie) leiden.
Kinder
- Kinder unter 6 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

gelegentlich weniger: als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten

selten weniger: als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten

sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen, Übelkeit oder Erbrechen. Die Häufigkeit nimmt mit steigender Dosis zu.
Eine im Verlauf der Behandlung auftretende dunkle Verfärbung des Stuhls kann auf den Eisengehalt zurückzuführensein und ist unbedenklich.
Selten: reversible Verfärbung des Zahnbereiches

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hauterscheinungen)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Bei Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Verstärkung der Wirkung und möglicherweise Verstärkung von Nebenwirkungen
- Schmerz- und Rheumamittel (z.B. Salicylate und Phenylbutazon): können eine schleimhautreizende Wirkung im Magen-Darm-Trakt des Arzneimittels verstärken.

Abschwächung der Wirkung
- Tetracycline (bestimmte Antibiotika) oder Bisphosphonate (Arzneimittel zur Behandlung der Osteoporose): sowohl die Resorption von Eisen als auch die der Tetracycline bzw. Bisphosphonate wird vermindert
- Colestyramin oder Ca2+-, Mg2+-, Al3+-haltige Arzneimittel (z.B. Antazida, Calcium- und Magnesiumsalze zur Substitution): hemmen die Eisenresorption.
- Penicillamin, orale Goldverbindungen, L-Methyldopa, Levodopa und L-Thyroxin: werden bei gleichzeitiger Verabreichung von Eisen schlechter resorbiert.
- Bestimmte Antibiotika (Fluorchinolone wie z.B. Ciprofloxacin, Levofloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin): Eisen vermindert die Resorption dieser Arzneimittel stark.

Zwischen der Einnahme des Arzneimittels und den oben genannten Arzneimitteln sollte ein Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden.

Sonstige mögliche Wechselwirkungen
- Es kann zu einer Dunkelverfärbung des Stuhls kommen, der keine Magen-Darm-Blutung zugrunde liegt.
- Die heute üblichen Tests auf Blutspuren im Stuhl können falsch positiv ausfallen.

Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
In pflanzlichen Nahrungsmitteln (z.B. Getreideprodukten und Gemüse) enthaltene Substanzen, die mit Eisen Komplexe bilden (z.B. Phytate, Oxalate und Phosphate), sowie Bestandteile von Kaffee, Tee, Milch und Colagetränken hemmen die Aufnahme von Eisen ins Blut.

Schwangerschaft und Stillzeit
Da in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ein erhöhter Bedarf an Eisen für den Körper besteht, ist
während dieser Zeit besonders sorgfältig darauf zu achten, dass das Arzneimittel regelmäßig in der vom Arzt festgelegten Dosierung eingenommen wird.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
- Wenn Sie Darmgeschwüre, eine Knochenmarkserkrankung (Myelodysplasie) oder eine Blutarmut (Anämie) im
Zusammenhang mit einer chronisch entzündlichen Erkrankung haben.
- Insbesondere bei älteren Menschen mit zunächst nicht erklärbarem Eisenmangel bzw. Anämie muss sorgfältig nach der Ursache des Eisenmangels bzw. der Blutungsquelle gesucht werden.
- Bei Blutarmut aufgrund einer schweren Nierenerkrankung sollte das Arzneimittel zusammen mit Erythropoetin verabreicht werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Aufbewahrung
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

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