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OPC - Neues aus der Welt der sekundären Pflanzenstoffe

OPC - Neues aus der Welt der sekundären Pflanzenstoffe


Pflanzen bilden eine Vielzahl von Substanzen. Zu den primären Pflanzenstoffen rechnet man z.B. Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe. Dass Pflanzen noch mehr Stoffe enthalten, wie Farbstoffe, Duftstoffe oder Schutzfaktoren gegen Fraß-Feinde ist nicht neu. Man ging aber davon aus, dass sie zwar für die Pflanze wichtig, für den Menschen aber unbedeutend sind. Deshalb wurden sie als sekundäre, sozusagen zweitrangige Pflanzenstoffe bezeichnet. Lange fanden sie nur wenig Beachtung in der Medizin.

Erst in den letzten Jahren rückten sie immer mehr in den Fokus der Forschung. Haben doch viele rückblickende Studien ergeben, dass der Verzehr von Obst und Gemüse tatsächlich gesund ist und dies nicht nur der Verdienst von Vitaminen und Mineralstoffen sein kann. Immer mehr in den Blickpunkt gerieten dabei die sogenannten Polyphenole, eine besondere Gruppe der sekundären Plfanzenstoffe. Sie gelten als besonders gesundheitsfördernd und sind in Ihrer Wirkung den Vitaminen wahrscheinlich weit überlegen. Meist werden sie als Antioxidantien bezeichnet und sollen den Körper vor freien Radikalen schützen. Solche freien Radikale entstehen sozusagen immer im Stoffwechsel, fallen aber z.B. bei Sonnenlicht, Streß, Krankheit oder sonstigen Einflüssen vermehrt an.

Wahrscheinlich können sie aber weit mehr, denn für die Polyphenole liegen noch viel interessantere Studienergebnisse vor. So wurden die Polyphenole aus grünem Tee eingehend untersucht. Im Jahr 2012 wurde von der Jacobs Universität Bremen nachgewiesen, dass sie das Telomer reparieren können. Das Telomer ist das Endstück eines Chromosoms, das mit jeder Teilung kürzer wird. Die Zelle altert und stirbt, wenn sie nicht mehr teilungsfähig ist. Der Einfluss der Tee-Polyphenole stabilisierte das Telomer, und dies wurde als kleine Sensation gefeiert, denn das wäre, sofern sich das tatsächlich so auf den Menschen übertragen lässt, ein echtes Anti-Aging. (Quelle: Jacobs University Bremen)

Auch die Polyphenole des Granatapfels waren bereits Gegenstand mehrerer Arbeiten. Sie gelten als entzündungshemmend,und auch ein gehemmtes Wachstum von Krebszellen wurde berichtet, sowie ein positiver Einfluß bei Arteriosklerose.

Nicht nur dem Granatapfel und grünem Tee werden solche positiven Eigenschaften zugeschrieben, sondern auch der Weintraube. Blaue Weintrauben sind ebenfalls sehr polyphenolreich und gelten als gesundheitsfördernd für das Gefäßsystem. Ihnen wird ein positiver Effekt bei Arteriosklerose zugeschrieben, denn die Bevölkerung in südlichen Weinländern leidet wesentlich seltener unter Arteriosklerose. Die Arteriosklerose ist eine Krankheit mit vielen Folgen, die das Herz-Kreislaufsystem, die Durchblutung der Beine, aber auch das Gehirn in Mitleidenschaft zieht.

Das insbesondere Rotwein einen vorbeugenden Effekt gegen Arterienverkalkung hat, ist schon lange bekannt. Neu ist, dass die Polyphenole von Weintrauben sogar bestimmte Bakterien im Mundraum hemmen können, die für Karies verantwortlich sind.

Bei den blauen Weintrauben spielt außerdem eine Unter-Gruppe der Polyphenole eine besondere Rolle: die oligomeren Procyanidine, kurz OPC. Diesen OPC wird die wesentliche Wirkung des Rotweins zugeschrieben, denn sie sind in roten Trauben besonders konzentriert enthalten.

So wurde im Jahr 2006 ein Artikel im Journal „Nature“ veröffentlicht, der sich auf ein Studienergebnis eines britischen Forscherteams um Roger Corder von der Queen Mary Universität in London bezog. Es konnte nachgewiesen werden, dass Procyanidine ein bestimmtes Eiweiß unterdrücken, dass die Gefäße verengt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass traditionell gekelterter französischer Rotwein den Blutdruck senkt. Hoher Blutdruck ist ein Risikofaktor für die Entstehung der Arteriosklerose und kann verschiedene Organe wie Nieren und Augen schädigen. Allerdings müsse man, so die Forscher weiter, täglich mindestens ein Viertel Liter Rotwein trinken. Die Polyphenole der Weintraube sind vor allem in der Schale der Weintraube, in den Kernen und auch im Weinlaub enthalten. Damit diese Wirkstoffe in den Wein übergehen, benötigt man eine gewisse Reifezeit, die bei traditionellen Weinkelterverfahren erreicht wird. Traubensaft enthält von daher weit weniger dieser wertvollen Stoffe. Einige sehr alte Traubensorten wie die Tannat-Traube die in Südwestfrankreich und in Sardinen angebaut wird, hat seit der Erkenntnis des hohen Polyphenol-Gehalts sehr an Beliebtheit gewonnen. Nun ist nicht jeder Weintrinker, und auch wenn Wein in Maßen gesund ist, sollte nicht regelmäßig Alkohol konsumiert werden. Insbesondere für Frauen ist ein Viertel Liter Wein täglich um den Blutdruck zu senken, keine empfehlenswerte Maßnahme. Ihre Toleranzgrenze ist hier weit niedriger als die von Männern.

Der beste Garant für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und gesunden Vitalstoffen ist natürlich eine gesunde Ernährung. Viel frische lebendige Kost enthält nicht nur sekundäre Pflanzenstoffe, sondern auch Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe. Als Faustregel gelten 5 mal am Tag Gemüse und Obst.

Will man diese noch um einen höheren Anteil ergänzen, bieten sich Nahrungsergänzungsmittel an, wie z.B. "Echtes OPC"