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Magenprobleme

Magenprobleme

Wer kennt das nicht?

Magendrücken, Sodbrennen, Unwohlgefühl sind keine Seltenheit. Insbesondere nach reichlichen Mahlzeiten und nach ungewohnter Kost kommt es zu Beschwerden im Verdauungstrakt.
Hastiges, kaum gekautes oder unregelmäßiges Essen, Fast-Food, Stress und zu wenig Bewegung sind oft die Ursachen für eine unspezifische Magen-Darm Problematik. So mancher jedoch scheint einen „Pferdemagen“ zu haben, während der nächste an einem „Reizdarmsyndrom“ leidet.


Unser Magen-Darm System ist ein komplexes System,
...das empfindlich auf Störungen reagieren kann. Unser Verdauungssystem wird über ein diffiziles Zusammenspiel von Nerven und Hormonen reguliert. Seine Bewegungen und die Zusammensetzungen der Verdauungssäfte werden dabei ganz genau aufeinander abgestimmt. Es hat sogar ein eigenes Nervensystem, das man salopp auch als „Bauchhirn“ bezeichnet und alle Abläufe bis ins Detail regelt. Deshalb reagieren insbesondere Kinder und sensiblere Naturen auf Stress oft mit „Bauchschmerzen“. Die Verdauungssäfte sind in jedem Abschnitt vom Magen bis zum Enddarm verschieden zusammengesetzt. Zunächst sind sie sauer, später werden sie abgepuffert und werden alkalisch. Außerdem enthalten Sie wichtige Enzyme, die für die Verdauung unentbehrlich sind. Verdauungsenzyme werden nicht nur für die Verdauung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten benötigt, sondern zum Beispiel auch für den Abbau von Milchzucker. Ältere Menschen haben wesentlich weniger von diesen Enzymen als kleine Kinder. Dies kann insbesondere in älteren Jahren zu Lactose-Unverträglichkeit führen. Das fehlende Enzym Lactase kann in Tabletten oder Kapselform eingenommen werden und ist in der Apotheke erhältlich. Es sorgt für schnelle Abhilfe. Auch Menschen aus Asien oder Afrika können Milchzucker oft nur schlecht vertragen. Milchzucker ist in Milch und Milchprodukten enthalten und in vielen fertigen Lebensmittelprodukten, sowie als Hilfsstoff in Tabletten.

Säure und Histamin
Damit die Schleimhäute in Magen und Darm nicht selbst von Ihren Säuren und Verdauungsenzymen angegriffen werden, sind sie von einer Schleimhautschicht überzogen. Entsteht zu viel Säure, oder bilden sich zu wenig Schleimstoffe kommt es zu Reizungen und Entzündungen. Werden viele säurebildende Nahrungsmittel gegessen, kommt es zu einer Übersäuerung des Magens. Besonders scharf gebratenes und fettes Essen hat eine lange Verweildauer im Magen und benötigt viele Säuren um verdaut zu werden. Auch Kaffee und Alkohol sowie Zucker sind sehr säurefördernd. Wird viel Säure im Magen gebildet, entsteht zeitgleich auch viel Histamin, das ist ein „Entzündungsvermittler“. Histamin benötigen wir für die Abwehr. Zuviel davon kann jedoch zu Problemen führen. Wem nach Kaffeegenuss oder einem Glas Rotwein die Nase läuft, leidet meist unter einer „Unverträglichkeit von Histamin“ ohne es zu ahnen. Histamin muss an anderer Stelle wieder abgebaut werden, und dafür benötigt man bestimmte Enzyme. Der Enzymhaushalt ist von Mensch zu Mensch verschieden. Auch hier gibt es wertvolle Unterstützung aus der Naturheilkunde.

8 Liter Verdauungssäfte
Während des gesamten Verdauungsvorgangs werden dem Magen-Darm-Kanal Verdauungssäfte zugemischt. Das sind bei einem Erwachsenen Menschen immerhin um die acht Liter. Keine Kleinigkeit. Damit wir nicht zu viel Wasser verlieren, wird es im unteren Abschnitt, dem Dickdarm wieder in den Körper aufgenommen. Trinkt der Mensch allerdings zu wenig, kann sich die Verdauung verlangsamen, denn nun wird möglichst viel Flüssigkeit wieder aufgenommen. Ausreichende Bewegung, Flüssigkeit, Ballaststoffe und natürliche Quellmittel wie Flosamen helfen dem Darm bei Neigung zur Verstopfung, ohne das sensible Gleichgewicht zu stören.

Smybiotische Bakterien
In unserem Verdauungstrakt spielen außerdem Bakterien eine besondere Rolle. Wir leben in „Symbiose“ mit Ihnen. Sie sind wichtig, zum Beispiel für die Bildung von Vitamin K. Milchsäurebakterien schützen uns außerdem vor dem Befall mit schädlichen Bakterien. Siedeln sich schädliche Bakterien an, kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen kommen. Der Darm hat jedoch jede Menge Immunsystem, damit das nicht passiert. Man schätzt das immerhin 70% des Immunsystems im Darm sind. Eine gesunde Darmflora ist sehr wichtig, für die Aufrechterhaltung des Magen-Darm-Systems und des Immunsystems. Insbesondere nach der Einnahme von Antibiotika oder Cortison sollte man daran denken, etwas gutes für die Darmflora zu tun. Denn Antibiotika unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Bakterien, sondern vernichten alle gleichermaßen. Umso wichtiger „gute Bakterien“ wieder anzusiedeln. Es stehen eine Vielzahl sinnvoller Präparate mit natürlichen gesunden Darmbakterien für Kinder, Erwachsene und ältere Erwachsene zur Verfügung.

Wichtige Bitterstoffe
Auch die Veränderung der Zusammensetzung unserer Nahrung hat weitreichende Folgen. So benötigen wir zum Beispiel Bitterstoffe, denn sie sind wichtig für unsere Verdauung. Salate wie Rucola, Endivien und Kräuter enthalten solche Bitterstoffe. Sie „locken“ die Verdauungssäfte und sorgen für ihre gute Zusammensetzung. Leider liegen Bitterstoffe nicht im Trend. Süß und scharf wie Chili-Schokolade sind gerade „in“. Für unsere Verdauungsorgane ist das kein Zuckerschlecken, und wer einen empfindlichen Magen hat, reagiert mit Magenschmerz. Traditionell werden zur Unterstützung der Magen-Darm-Funktion deshalb Bitterstoffe wie Wermut (Artemisia absinthium) als Medikament oder auch als Verdauungsschnaps eingesetzt. Wacholder (Juniperus communis) „wärmt den Magen“ und entsäuert. Schon Hippokrates schätzte die Wacholder-Beeren aufgrund ihrer vielfachen Wirkung sehr. Zu den schleimhautschützenden Kräutern zählt man Cochlearia officinalis, das Löffelkraut. Seine wohltuende Wirkung kannten schon die Seefahrer, denn sie nahmen es mit an Bord.

Heilende Kräuter
Auf den Bewegungsablauf im Darm wirken Heilkräuter wie Cephalis ipecacuanha. Sie heißt auch Brechwurzel, weil sie Erbrechen auslösen kann. In einer entsprechenden Verdünnung wirkt sie allerdings anregend auf die Bewegungen des Magens (tonisierend). Gegen zu starke Bewegungen die mit Krämpfen und Schmerzen einhergehen kann Colocynthis (Koloquinte) eingesetzt werden.
Auch der altbewährte Kamillentee oder Tinkturen mit Kamille wirken beruhigend auf die Schleimhäute. Grundsätzlich sollte beachtet werden, dass Erkrankungen des Magen-Darm-Systems die mit hohem Flüssigkeitsverlust (starkes Erbrechen, Durchfall über längere Zeit) einhergehen zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen können, insbesondere bei geschwächten Personen, kleinen Kindern und älteren Menschen. Auch bei Schmerzen die länger anhalten, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

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