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Kolloidales Silber

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Kolloidales Silber in Apotheken-Qualität

--> Kolloidales Silber mit einfach destilliertem Wasser (empfohlen!)

--> Kolloidales Silber mit bidestilliertem Wasser

Das Kolloidale Silber (Silberwasser) wird in unserer ISO-zertifizierten Apotheke mit destilliertem Wasser frisch hergestellt und in einer dunklen Glasflasche mit Tropfeinsatz geliefert. Wir verwenden und empfehlen ausdrücklich einfach destilliertes Wasser und die Heißwassermethode - basierend auf jahrelangen Erfahrungen und Herstellungsangaben von renomierten Therapeuten und Buchautoren. Für die Freunde von kolloidalem Silber mit bidestilliertem Wasser bieten wir auch diese Variante an ( --> Kolloidales Silber mit bidestilliertem Wasser).

Herstellung des kolloidalen Silber

Das kolloidale Silber wird auf elektrolytischem Wege mit Hilfe eines speziellen Generators hergestellt. Dabei werden aus 99,99% reinem Silber kleinste Partikel in kolloidaler Form gebildet und in destilliertem Wasser verteilt (wichtig: einfach destilliertes Wasser aus der Apotheke für optimale Qualität). Bei der Herstellung von kolloidalem Silber arbeiten wir ohne Einsatz von Zusatzstoffen.

Der hierfür verwendete Silbergenerator für den Labor-Maßstab arbeitet mit einer automatischen Überwachung der Wasserveränderung während des Herstellungsprozesses. Er passt die Spannung zwischen den Elektroden kontinuierlich an. Dies ist ein stetiger Prozess über die gesamte Elektrolyse hinweg.

Das mit unserem verwendeten Silbergenerator erzeugte kolloidale Silberwasser wurde von einem unabhängigen, qualifizierten Labor (eurofins / Köln) getestet. Die Ergebnisse entsprechen den von uns gemachten Angaben. Durch die Einhaltung der standardisierten Arbeitsprozesse können wir eine gleichbleibende Qualität gewährleisten. Hierzu gehören auch unsere Silberstäbe mit einem chemischen Reinheitsgehalt von mindestens 99,99 % Feinsilber (Maße: 2,7 x 82 mm). Diese wurden zudem noch „hartgezogen“ (zertifizierte Qualität).

Wieviel ppm Silber?

Wir empfehlen als Standard "kolloidales Silber 25 ppm". Darüber hinaus bieten wir 10 ppm, 50 ppm und 100 ppm. Wünschen Sie einen anderen Silbergehalt (ppm) oder eine größere bzw. andere Menge an kolloidalem Silber? Dann kontaktieren Sie uns einfach. Wir machen es möglich.

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Informationen zu den Inhaltsstoffen und Plfichtinformationen gemäß Lebensmittelinformationsverordnung EG/1169/2011 finden Sie in den Produktdetails. Weiteres stellen wir auf Nachfrage per Telefon unter 08002460276 (kostenfrei) oder per Mail unter shop@bio-apo.de sehr gerne zur Verfügung.

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Kolloidales Silber FAQ - weitere häufig gestellte Fragen:
FAQ „Kolloidales Silber“

Was ist kolloidales Silber?

Kolloidales Silber (Silberwasser) ist eine Dispersion, also ein Gemisch aus 2 Stoffen, welche sich nicht oder kaum ineinander lösen und auch nicht chemisch miteinander reagieren. Konkret: Silberteilchen einer bestimmten Größe (im nano- oder mikrometer-Bereich) sind in einer kolloidalen Lösung feinst in Wasser verteilt.

Anders formuliert: Feste Teilchen (hier: Silberpartikel) sind verteilt in einer flüssigen Phase (hier: Wasser).

Wie wird kolloidales Silber hergestellt?

Kolloidales Silber kann durch mechanisches Zermahlen in Kolloidmühlen (wikipedia Eintrag) hergestellt werden. Dabei werden Silberpartikel mechanisch zerkleinert und dann in Wasser verteilt.

Bevorzugt und empfohlen wird aber die elektrolytische Herstellung. Dabei werden 2 Silberelektroden in Wasser eingetaucht und es wird an die Elektroden ein Strom angelegt. Durch den Stromfluss werden Silberpartikel „abgelöst“ und feinst im Wasser verteilt.

(Hinweis: Mechanisch hergestelltes kolloidales Silber hat einen deutlich geringeren Anteil an Silberionen. Diese sind aber wichtig für den als Oligodynamie bezeichneten Effekt.)

Welches Gerät verwende ich für die Herstellung von kolloidalem Silber?

Für die Elektrolyse haben sich Geräte bewährt, die über die Dauer des Vorganges einen konstanten Stromfluss aufrecht erhalten. Im Verlauf des Elektrolyseprozesses ändert sich durch die erzeugten ionischen Silberbestandteile die Leitfähigkeit des Wassers. Das Gerät muss daher kontinuierlich die Spannung anpassen, um den Stromfluss in Abhängigkeit der Leitfähigkeit konstant zu halten.

Welches Wasser verwendet man zur Herstellung von kolloidalem Silber?

Es ist sehr wichtig, dass ausschließlich destilliertes Wasser verwendet wird. Destilliertes Wasser enthält praktische keine ionischen Bestandteile mehr, wohingegen Leitungswasser unterschiedliche Ionen wie z.B. Chlorid enthält. Chloridionen bspw. würde beim Elektrolyseprozess mit dem Silber schwerlösliche Verbindungen eingehen (Silberchlorid). Das ist unbedingt zu vermeiden. Man erkennt die Entstehung von z.B. Silberchlorid durch eine weißliche Trübung im Verlauf der Elektrolyse.

Verwende ich einfach destilliertes Wasser oder bidestilliertes Wasser?

Sie können beides verwenden. Einfach destilliertes Wasser reicht aber vollkommen aus. Es ist günstiger als zweifach destilliertes (bidestilliertes) Wasser und liefert die gleichen Ergebnisse.

Was muss bei der Herstellung von kolloidalem Silber beachtet werden?

Die Herstellung sollte mittels Elektrolyse erfolgen. Voraussetzung ist ein geeignetes Elektrolysegerät (--> zum Idealpulser). Als Elektroden sollten Sie reine Silberelektroden verwenden (Reinheit > 99,99%). Die Elektrolyse muss mit destilliertem Wasser erfolgen (einfach destilliertes Wasser reicht aus) ohne weitere Zusätze.

Um die Leitfähigkeit des Wassers zu erhöhen wird dieses vor der Elektrolyse erhitzt (Wasserkocher oder Edelstahltopf auf dem Herd) und nach dem Kochen in ein Glas gefüllt. Die Elektrolyse wird dann gleich gestartet.

Die Dauer der Elektrolyse richtet sich nach der eingesetzten Wassermenge und der gewünschten ppm. Die Zeitangaben finden Sie in der Regel auf dem Gerät oder in der Gerätebeschreibung. Die Zeittabelle für den Idealpulser finden Sie -->HIER

Die Elektrolyse wird nach Erreichen der angegebenen Zeit gestoppt, indem der Netztstecker gezogen wird und das Gerät aus dem Gefäß genommen wird. Das Wasser wird dann filtriert (z.B. mit einem Kaffefilter), am einfachsten direkt in eine Braunglasflasche (Schutz vor Sonne und Licht). Die Elektroden werden gereinigt.

Wie reinige ich die Elektroden / das Gerät nach einem Herstellungsprozess?

Während der Elektrolyse ist an eine der Elektroden eine schlammartige Bildung von Ablagerungen zu beobachten. Es handelt um die Bildung von Elektrodenschlamm an der Kathode, der aus größeren Anhäufungen von Silberpartikeln besteht.

An der anderen Elektrode (Anode) wiederum bildet sich ein braun-schwarzer Belag. Beim Anlegen eines Stromes in Wasser wird dieses in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Ein Teil dieses Sauerstoffes bildet mit dem Silber dann Silberoxid, welches zu dem beschriebenen Belag führt.

Diese Vorgänge finden immer statt und sind ein Zeichen dafür, dass die Elektrolyse auch abgelaufen ist. Treten die Verfärbung der Anode und die Bildung des Schlammes an der Kathode nicht auf, dann hat auch keine Elektrolyse stattgefunden und der Vorgang ist damit fehlgeschlagen.

Die Reinigung der Elektroden soll immer unmittelbar nach der Herstellung erfolgen. Es reicht aus mit einem Papiertuch die Elektroden abzuwischen. Intensives Polieren oder gar ein Reinigen mit Glaswolle ist nicht nötig ggf. sogar kontraproduktiv (Ablagerung von Partikeln der Glaswolle auf der Elektrode und unnötiger Abrieb und damit Verlust von Silber).

Im Laufe der Zeit wird die Elektrodenoberfläche immer rauer und sie bleibt dunkel verfärbt, was jedoch keinen Einfluss auf die Qualität der Elektrolyse und des hergestellten kolloidalen Silbers hat.

Die Elektroden sollten nach jeder Anwendung auf den jeweils anderen Steckplatz des Gerätes gesetzt werden.

Was bedeutet „ppm“ im Zusammenhang mit kolloidalem Silber?

ppm bedeutet „parts per million“ und gibt die Anzahl der Teilchen (in diesem Falle Anzahl der Silberteilchen) zu Anzahl der Wasserteilchen an.

So wie 1% für 1 von 100 steht, steht 1ppm für 1 von 1 Millionen.

1 ppm sind also 1 Silberteilchen in 1 Millionen Teilchen Wasser.

Diese Angabe ist ausdrücklich KEIN Massenanteil bedeutet also nicht, dass 1ppm = 1mg Silber in 1 Liter Wasser (=ca. 1 kg= 1 Mio mg) sind. Sondern es gibt eben den Bezug der Teilchenanzahl an. Da ein Silberpartikel mehr wiegt als ein Wasserteilchen sind 1ppm in jedem Fall weniger als 1mg Silber in 1 Liter Wasser.

Das wird leider so gut wie überall falsch beschrieben.

Welche „ppm“ ist für mich die richtige Konzentration?

Wir empfehlen in der Regel eine Konzentration von 25 ppm.

Wie kann man die Konzentration (ppm) von kolloidalem Silber überprüfen?

Im „Hausbereich“ ist eine Überprüfung der Konzentration praktisch nicht möglich. Ein TDS-Meter bzw. eine Messung der Leitfähigkeit gibt keinerlei Auskunft wie viel Silber sich in der vorliegenden Lösung befindet.

Ein Teil der bei der Elektrolyse entstehenden Silberpartikel sind ungeladen und tragen daher nicht zu einer Erhöhung der Leitfähigkeit bei. Damit kann man die Leitfähigkeit auch nicht als Methode zur Messung der Konzentration dieser Partikel heranziehen.

Auch die Nutzung des Tyndall Effektes ist nicht geeignet. Der Effekt hängt von der Größe der Partikel ab. Es kann durchaus sein, dass der Effekt gar nicht auftritt, sie aber dennoch ein ordnungsgemäßes Silberwasser haben. Die Silberpartikel sind dann einfach zu klein, um vom Tyndall Effekt erfasst zu werden.

Möglich ist eine Messung des Silberanteiles in analytischen Laboren. Diese geben dann Auskunft wie viel mg pro Liter Lösung Silber enthalten ist.

Aber selbst diese Aussage gibt letztendlich keine Auskunft über die Qualität des kolloidalen Silbers, weil diese wiederum von der Größenverteilung der Silberpartikel abhängt.

Welche Darreichungsformen von kolloidalem Silber gibt es?

Am gängigsten ist die Darreichung als Flüssigkeit. Hier findet man vor allem Abpackungen von 100, 200, 500 oder auch 1000 ml vor. Die Flüssigkeit sollte in Braunglasflaschen abgefüllt sein, um den Schutz vor Sonne / Licht zu gewährleisten.

Zudem findet man auch die Darreichungsform Salbe oder Creme. Das kolloidale Silber ist dabei in eine Salben-/Cremegrundlage eingearbeitet und findet dabei Anwendung auf der Haut.

Wie sieht kolloidales Silber in seinen verschiedenen Darreichungsformen aus?

Kolloidales Silber in seiner flüssigen Form ist in der Regel farblos. Es gibt auch Herstellungsprozesse, bei denen die Flüssigkeit leicht gelblich bis deutlich gelb verfärbt sein kann. Unserer Erfahrung nach ergibt ein optimaler Herstellungsprozess eine klare Flüssigkeit. Die gelbliche Färbung ist eher ein Hinweis auf Silbersalze, die sich gebildet haben, die aber prinzipiell unerwünscht sind.

Das Aussehen der Salben / Cremes mit kolloidalem Silber hängt von der verwendeten Grundlage ab. Im Regelfall ist diese weiß.

Wie lagert man kolloidales Silber?

Kolloidales Silber wird immer licht- und sonnengeschützt in Braunglasflaschen gelagert. Eine Lagerung in Metall- oder Plastikgefäßen darf nicht erfolgen. Hier kommt es zur Interaktion des Silbers mit dem Verpackungsmaterial. Deshalb sollte die Flasche mit kolloidalem Silber auch immer aufrecht stehend gelagert werden, um Kontakt der Flüssigkeit mit dem Plastikverschluss zu vermeiden. Idealerweise werden auch Sprühaufsätze o.ä., die mit Ihrem Plastikanteil in die Flüssigkeit ragen nur für die Anwendung aufgesetzt.

Während der Lagerung sollte man diese wieder abschrauben und einen herkömmlichen Verschluss verwenden. Unter Lichteinfluss bildet sich aus dem Silber leicht Silberoxid, was ebenfalls nicht erwünscht ist. Daher greift man bei der Lagerung auf Braunglas zurück, welches kein Licht durchlässt. Die Lagerung sollte bei konstanten Temperaturen stattfinden, ausreichend ist dafür Zimmertemperatur (20-25°C). Temperaturschwankungen sollten vermieden werden (daher auch nicht im Kühlschrank lagern).

Wie lange ist kolloidales Silber haltbar?

Prinzipiell ist kolloidales Silber mikrobiell sehr lange haltbar, da es einen Schutz vor Keimbefall praktischerweise mitbringt. Allerdings verändert sich in der Lösung die Größenverteilung der Partikel. Es hat sich der Grundsatz herauskristallisiert: Je frischer, desto besser. Das ist auch der Grund weshalb wir unsere Lösungen täglich frisch herstellen. Eine Verwendung von bis zu 12 Monaten und mehr ist aber erfahrungsgemäß möglich.

Wie groß sind die Silberteilchen in einer kolloidalen „Lösung“?

Das einzelne Kolloid ist typischerweise zwischen 1 nm und 10 nm groß und ist ladungsfrei (neutral). Während des Herstellungsprozesses und auch im weiteren Verlauf nimmt die Partikelgröße allmählich zu. Deshalb ist eine Größenbestimmung nahezu unmöglich. Niemals ist nur eine Partikelgröße vorhanden sondern immer ein "Gemisch". Durch eine optimale Mischung werden Ionen kontinuierlich abgegeben.

Welche Wirkung hat kolloidales Silber?

Die Wirksamkeit von Silber geht immer auf die oxidierte Form des Silbers, dem Silberkation Ag+ zurück. Dieses wiederum wirkt schon in sehr geringen Konzentrationen toxisch auf Mikroorganismen (MO). Das Phänomen, dass bereits geringe Konzentration von Metallkationen lebende Zellen schädigen können nennt man Oligodynamie. Der Begriff wurde von Carl Wilhelm von Nägeli (1817 bis 1891) geprägt, der auch weitergehende Untersuchungen zur keimtötenden Wirkung von Silbersalzen machte. Wissenschaftliche Untersuchungen, welche Erregerstämme bei welcher Silberkonzentration empfindlich reagieren wurden ab 1952 standardisiert durchgeführt.

Da Silberionen sehr unspezifisch reagieren, ist das Wirkungsspektrum sehr breit und Mikroorganismen können kaum Abwehrmechanismen entwickeln. Silberkationen reagieren mit Aminosäuren von Proteinen, die schwefelhaltige funktionelle Gruppen enthalten. Die dadurch inaktivierten Proteine sind wiederum an verschiedenen Stoffwechselprozessen der MO beteiligt, die dann nicht mehr korrekt ablaufen können. Prinzipiell können Silberkationen auch mit Proteinen höherer Säugerzellen reagieren. Diese sind aber deutlich größer als die Bakterienzellen. Zudem finden viele lebenswichtige Funktionen wie die Energiegewinnung in der Zelle statt. Daher sind für eine Schädigung menschlicher Zellen erheblich größere Silberionen-Konzentrationen notwendig.

Wie eben beschrieben bedarf es immer Silberionen (Ag+), um eine antimikrobielle Wirksamkeit zu erhalten. In Lösungen von kolloidalem Silber befindet sich immer ein Anteil von Silberionen. An der Oberfläche der Silberpartikel gehen immer kleinere Mengen an Silberkationen in Lösung, die dann wiederum den Effekt der Oligodynamie hervorrufen. Alle beschriebenen Effekte von Silber auf MO beziehen sich auf in vitro Untersuchungen, also Untersuchungen im Reagenzglas. Es gibt aktuell lediglich Untersuchungen von kolloidalem Silber zum äußerlichen Gebrauch.